An Kraftplätzen die Seele baumeln lassen: Laut Erzdiözese liegt Pilgern im Trend
- Im Frühling ziehen wieder zahlreiche Pilger durchs Land
- Kurs für fachkundigen Wegbegleiter schon ausgebucht

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Mit Beginn des Frühlings werden wieder Scharen von Pilgern durch Österreich ziehen. Der Trend zur Suche nach dem Sinn des Lebens in der Natur hält ungebrochen an. Mehrere tausend Kilometer Pilgerwege durchkreuzen bereits die Alpenrepublik. Im Mai kommt mit dem Salzburger Jakobsweg ein weiteres Teilstück hinzu.
Einen regelrechten Ansturm gibt es auf den "Pilgerwegbegleiter"-Kurs, den heuer erstmals das Tourismus-Referat der Salzburger Erzdiözese veranstaltet.
Alltag hinter sich lassen
Den Alltag hinter sich lassen, geistige Nahrung im Gehen suchen, auf Kraftplätzen die Seele baumeln lassen: Immer mehr Österreicher verlassen in ihrer Freizeit den materiellen Pfad des Lebens. "Jedes Jahr ziehen zahlreiche Pilger durch unsere Heimat. 90 Prozent sind Einheimische, der Rest kommt aus den östlichen Nachbarländern", weiß Anton Wintersteller, Referent für Tourismus- und Freizeitpastoral der Erzdiözese Salzburg.
Fachkundiger Wegbegleiter
Für weniger erfahrene Pilger und individuelle Gruppen besteht erstmals die Möglichkeit, einen fachkundigen Wegbegleiter anzuheuern. Die Erzdiözese veranstaltet erstmals einen dreiteiligen Kurs für Pilgerwegbegleiter. Dieser ist schon ausgebucht.
Eröffnung des Jakobsweges
Ein Ende des Wegebooms ist noch lange nicht in Sicht. Am 27. Mai wird die Eröffnung des Salzburger und Südostbayrischen Jakobsweges in der Salzburger Altstadt gefeiert.
Zu den bedeutendsten Routen durch Österreich zählen die insgesamt rund 600 Kilometer weiten Wallfahrtswege nach Maria Zell (Stmk.), der europäische Friedensweg Via Nova von Bayern nach St. Wolfgang (OÖ) und der Jakobsweg (700 km). (apa/red)
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