Eine Heldin kehrt zurück: Nach 5 Monaten Haft ist Martha Stewart wieder frei
- WOMAN: Neustart für Unternehmerin & Hausfrauenikone
- Aktien-Insiderhandel: Nun weitere 5 Monate Fußfesseln
In Amerika liebt man gefallene Helden, die wieder auferstehen. Fünf Monate verbrachte die einstige Sauberfrau der Nation hinter schwedischen Gardinen - jetzt ist Spitzenunternehmerin und Fernsehstar Martha Stewart wieder frei.
Was in den letzten Monaten Amerika empörte, passte so gar nicht zu dem blütenweißen Image der 63-Jährigen Lifestyle-Queen. Vor einem Jahr wurde Stewart, einst vom "Time"-Magazine unter die bedeutendsten Frauen der Wirtschaft gereiht, des Insiderhandels mit Aktien verdächtigt. Laut Anklage hätte sie die Justiz bei den Ermittlungen behindert und die Investoren betrogen. Sie beteuerte stets ihre Unschuld.
Die resolute Martha ließ sich nicht unterbuttern. Jahreszeitlich wohl kalkuliert, ließ sich die als unnahbar und geschäftstüchtig geltende Gründerin des Lifestyle-Konzerns "Martha Stewart Living Omnimedia", der Bücher, Zeitschriften, TV-Shows, Kochzubehör, Haushaltswaren und Bettwäsche produziert, freiwillig einkerkern. Und das bereits letzten Oktober, als das Urteil noch nicht einmal gefällt war. Stewart damals: "Ich möchte so früh wie möglich zurückkommen, um den Garten noch im Frühling zu bepflanzen."
Mit einer elektronischen Fußfessel am Bein steht das Paradeheimchen jetzt für fünf weitere Monate unter Hausarrest und darf ihr großzügig angelegte Farmerhaus in Bedford, New York, für gerade einmal 48 Stunden pro Woche verlassen.
Wie Martha Stewart jetzt neu durchstarten will lesen Sie im aktuellen WOMAN!
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