Die Revolution bei Handy-Displays: ATI rechnet mit hochauflösenden Monitoren
- Grafikanwendungen als Überzeugung für UMTS-Geräte
- Entwicklung im Bereich von steht HDTV erst am Anfang
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Der weltgrößte Grafikchip-Produzent ATI Technologies erwartet in den nächsten Jahren eine Revolution im Bereich der Handy-Displays. Die Nachfrage nach Hochleistungs-Grafikchips für Handys und für hochauflösende (HDTV) Fernsehgeräte werde rasant steigen, sagte ATI-Vizepräsident Peter Edinger. Vor diesem Hintergrund erwarte das kanadische Unternehmen für die nächsten Jahren steigende Umsätze und Gewinne.
"Wir werden schon in wenigen Jahren eine Revolution bei den Grafik-Eigenschaften der Handys erleben," sagte Edinger. Die Leistung auf Handy-Monitoren werde dann nicht hinter der heutigen Leistung von High-End-Spielecomputern zurückstehen. "Grafikanwendungen werden die künftigen bahnbrechenden Applikationen für UMTS sein," sagte Edinger mit Blick auf die Telekommunikationsbranche, die vielfach noch nach überzeugenden Argumenten für den Kauf eines UMTS-Handys sucht. Auch im Bereich der HDTV-Fernsehgeräte sieht Edinger die Entwicklung erst am Anfang. ATI habe sich frühzeitig auf die Entwicklung dieser beiden Wachstumsfelder eingestellt.
In regionaler Hinsicht werde für ATI Osteuropa immer wichtiger, vor allem Russland und Polen. Aber auch der Nahen Osten, der für Chiphersteller noch vor kurzem keine Rolle gespielt habe, werde als Absatzmarkt immer interessanter. In der Region Europa und Afrika verkauft ATI den größten Teil seiner Produkte noch vor Nordamerika und Asien.
Die Geschäftsentwicklung von ATI im zweiten Quartal verlief dank gestiegener PC-Umsätze positiv. Der Nettogewinn stieg in dem Ende Februar endenden Quartal um 20 Prozent auf 57,2 Millionen US-Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um 31 Prozent auf 608 Millionen Dollar. Für das laufende dritte Quartal rechnet ATI allerdings mit einer saisonal begründeten Abschwächung der Computerkonjunktur und daher nur mit einem Umsatz zwischen 560 und 600 Millionen Dollar. Im vierten Quartal erwartet ATI aber wieder eine kräftige Belebung des Geschäfts, der Umsatz soll sich dann im Vergleich zum Vorquartal nahezu verdoppeln. (apa)
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