Sonntag, 27. März 2005

Lage in Deutschland bleibt dramatisch: Weiterhin knapp 5,2 Millionen Arbeitslose!

  • Zahl der Jobsuchenden ging nur unwesentlich zurück
  • Auch Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes bleibt aus

Die übliche Frühjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt macht sich in diesem Jahr voraussichtlich schwächer bemerkbar als früher. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ging die Arbeitslosenzahl von 5,216 Millionen im Februar auf knapp unter 5,2 Millionen zurück. Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht die Zahlen am 31. März.

In den vergangenen vier Jahren betrug der Rückgang dem Bericht zufolge dagegen stets mehr als 100.000. Für die anhaltende Schwäche werden zwei Gründe genannt, nämlich Folgen der Hartz-IV-Reformen und das Wetter. Der saisonale Rückgang sei wegen Kälte und Schnee im März schwächer als in den Vorjahren ausgefallen.

Bei einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP in der vergangenen Woche hatten Experten vorausgesagt, die Zahl der Arbeitslosen werde voraussichtlich bei 5,2 Millionen verharren. Die Konjunkturforscher rechneten mit einem monatsüblichen Rückgang um rund 100.000 Erwerbslose, erwarten aber zugleich, dass die Frühjahrsbelebung in gleicher Größenordnung durch zusätzlich in der Statistik neuregistrierte Empfänger der Hartz-IV-Reform ausgeglichen werde.

(apa)

27.3.2005 13:42