Dienstag, 29. März 2005

3:1-Sieg in Georgien: Europameister Griechenland bleibt im WM-Rennen!

  • Auch Niederlande und Tschechien feiern Siege
  • Italien schlägt Schottland, Frankreich vs Schweiz nur 0:0

Fußball-Europameister Griechenland hat am Samstag einen wichtigen Schritt Richtung WM-Teilnahme 2006 gemacht. Die Elf von Teamchef Otto Rehhagel feierte in Georgien nach 0:1-Rückstand noch einen 3:1-Erfolg, sicherte damit Platz zwei in Gruppe 2 ab und kam bis auf drei Punkte an den spielfreien Spitzenreiter Ukraine heran.

In Gruppe 1 etablierten sich die Niederlande und Tschechien als erste Anwärter auf die Top-Plätze. Die Niederländer verteidigten mit einem 2:0 (Tore durch Cocu und Babel) bei den bisher punktegleichen Rumänen die Tabellenführung.

Neuer Zweiter sind die Tschechen dank eines 4:3-Heimerfolges gegen die Finnen, die zuvor gleichauf mit Baros und Co. gelegen waren. Die Gastgeber hatten in dieser dramatischen Partie schon 2:0 und 3:1 geführt, mussten aber in der 79. Minute das 3:3 hinnehmen, ehe Lokvenc in der 87. Minute der entscheidende Treffer gelang. Bei Tschechien spielte der Austrianer Libor Sionko bis zur 72. Minute, sein Klubkollege Stepan Vachousek kam nicht zum Einsatz.

Auch in Gruppe 8 gibt es mit Schweden und Kroatien zwei Mannschaften, die sich bereits einen beträchtlichen Polster verschafft haben. Die Schweden liegen durch ein 3:0 in Bulgarien zwar zwei Punkte in Front, haben aber ein Spiel mehr als die Kroaten ausgetragen, die daheim gegen Island 4:0 gewannen. Joey Didulica (Austria) und Mario Tokic (GAK) verfolgten die Partie von der kroatischen Ersatzbank aus.

Dafür waren die Rapidler Peter Hlinka und Jozef Valachovic (der Austrianer Vladimir Janocko wurde nicht eingewechselt) beim 2:1 in Estland über die gesamte Spielzeit für die Slowaken im Einsatz. Die Slowakei hat damit in Gruppe drei nach Punkten zu Spitzenreiter Portugal aufgeschlossen.

Italien kam im Mailänder Meazza-Stadion zu einem etwas schmeichelhaften 2:0-Erfolg gegen die noch sieglosen Schotten. Milan-Kicker Pirlo erzielte beide Tore per Freistoß (35., 85.). Vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte hatte die "Squadra Azzurra" Glück, als die Schotten beim Debüt von Coach Walter Smith mehrere gute Möglichkeiten nicht nutzten. Italien führt in Gruppe 5 nun fünf Punkte vor Norwegen und Slowenien.

Frankreich hingegen musste sich daheim gegen die Schweiz mit einem 0:0 begnügen. Die Gastgeber waren in Paris zwar klar überlegenen, scheiterten aber zumeist am Schweizer Goalie Zuberbühler, beim FC Basel Nummer eins vor dem Österreicher Thomas Mandl. Durch das 1:1 im Parallel-Spiel zwischen Israel und Irland liegen in Gruppe 4 Irland, Frankreich und Israel jeweils mit neun Punkten Kopf an Kopf.

(apa/red)

29.3.2005 09:38