Vor dem Schicksalsspiel: In Cardiff zeigt sich, ob Österreichs WM-Traum noch lebt
- Hans Krankl: "Wir kommen, weil wir gewinnen wollen"
- PLUS: Alles über unseren WM-Quali-Gegner Wales
·Österreich - Wales: Folgt nächster Sieg?
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Walisischer Neo-Teamchef
strich den "Super Sunday"
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Der Flügelflitzer schlüpft in Cardiff in die Kapitänsrolle
·"Sympathischer Saukerl" Toshack!
Der Wales-Teamchef ist als Trainer umstritten!
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Goalgetter Kollmann muss
Wales-Spiele auslassen
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Österreich vs. Wales
Diese ÖFB-Kicker holten in Wien den nächsten Sieg
Für Österreichs Fußball-Nationalmannschaft hat am Donnerstag mit dem Abflug nach Cardiff der "final countdown" für die vorentscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen Wales am Samstag im Millennium Stadium und am darauf folgen Mittwoch im Ernst Happel-Stadion begonnen. Das ÖFB-Team liegt nach vier Spielen in der Gruppe sechs auf dem dritten Rang hinter den beiden Favoriten England und Polen, nur bei zwei Siegen hält Rot-Weiß-Rot wohl die Chance auf die Endrunde 2006 in Deutschland am Leben.
"Wir kommen nach Cardiff, weil wir gewinnen wollen. Aber es wird sich zeigen, ob es die Waliser zulassen. Wir werden es probieren", meinte Teamchef Hans Krankl bei der letzten Pressekonferenz vor der Abreise im Hotel Hilton Vienna Danube. Für den einstigen Goleador kommt es 30 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen in Wales (0:1 in Wrexham) erneut zum Duell mit John Toshack. Im Teamchef-Duell mit dem einstigen Real Madrid-Coach steht für Ex-Barcelona-Torjäger Krankl auch die persönliche Zukunft auf dem Spiel.
"Ich sage nein, auch wenn es nicht stimmt", antwortete der Teamchef auf die Frage, ob auch mit einem Remis in Cardiff die Qualifikations-Chance weiter lebt. Da England und Polen jeweils daheim Nordirland und Aserbaidschan empfangen und Siege fix eingeplant haben, ist Österreich gewaltig unter Zugzwang. Aber Toshack, der am Dienstag seinen 56. Geburtstag feierte, ist in seiner zweiten walisischen Teamchef-Ära (die erste endete 1994 nach einer 1:3-Niederlage gegen Norwegen nach etwas mehr als einem Monat) ebenso gefordert.
ÖFB-Präsident Friedrich Stickler kommt am Samstag von Las Vegas nach London und sieht dann im Millennium Stadium, ob Krankl als erster Trainer des Landes noch eine Zukunft hat. "Wenn wir in Wales nicht gewinnen, dann muss man über alles diskutieren", hatte der Lotterien-Chef gemeint. Tatsächlich läuft der Krankl-Vertrag mit Ende der Qualifikation aus.
Payer: "Sicher mein wichtigstes Länderspiel bisher"
Helge Payer und Co. wollen alles dafür tun, damit die Ära Krankl weitergeht. "Es ist sicher mein wichtigstes Länderspiel bisher, auch wenn für mich immer das nächste Spiel das wichtigste ist. Wir wollen eine gute Leistung bringen und uns von den Walisern nicht einschüchtern lassen, deshalb heißt es dagegen zu halten. Ich freue mich auf das Spiel", meinte der Rapid-Torhüter, auf den speziell gegen Sturm-"Monster" John Hartson jede Menge Arbeit wartet.
GAK-Mittelfeldmotor Rene Aufhauser steht besonders im Blickpunkt. Durch die Sperren von Didi Kühbauer und Markus Kiesenebner ist der Steirer im Zentrum gesetzt. Darüber hinaus wird Aufhauser seit längerer Zeit von mehreren englischen Vereinen beobachtet, u.a. sollen Everton, Manchester City und Fulham am kopfball- und laufstarken Dynamo des österreichischen Meisters Interesse haben. "Ein Transfer ist schon seit einem Jahr ein Thema. Es wäre ein Traum, wenn es funktionieren würde", sagte Aufhauser, der beim GAK aber noch einen Vertrag bis 2007 hat. Mit einer starken Leistung gegen Ryan Giggs und Co. stünden Aufhauser aber in der Premier League alle Türen offen. (apa)
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