Donnerstag, 24. März 2005

Paparazzi-Attacke: Beckham stellt sich die Frage nach seiner spanischen Zukunft

  • Kinder des Real-Stars im Visier der Fotografen
  • Engländer gesteht: "Weiß nicht, was ich machen soll"

David Beckham hat derzeit nicht nur die Fußball-WM-Qualifikation und den Samstag-Gegner Nordirland im Kopf, sondern vor allem auch seinen eigenen Nachwuchs. Grund: Zwei seiner drei Kinder sind zuletzt mehrmals Ziel von Paparazzi in Spanien geworden. Durch die Zwischenfälle belästig, stellt sich der englische Star in Diensten von Real Madrid die Frage nach seiner Zukunft auf der iberischen Halbinsel. "Ich bin jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich nicht mehr weiß, was ich machen soll", gesteht Beckham.

Er, der sein Herz vor Journalisten im englischen Teamhotel in Manchester ausschüttete, und seine Frau, das frühere Ex-Spice-Girl Victoria, sind das sie fast auf Schritt und Tritt begleitende Blitzlichtgewitter der Fotografen ja gewohnt. Dass es nun aber auch seine Kinder Romeo und Brooklyn erfasst hat, geht dem englischen Teamkapitän zu weit. "Ich bin der Meinung, dass meine Kinder alleine zur Schule, in den Kindergarten oder zum Fußball-Training gehen sollten, außerdem haben wir auch nicht immer Zeit. Aber was nun passiert, überschreitet die Grenzen", sagte der erboste Star.

Beckham, der bis 2003 für Manchester United gespielt und dann für 35 Mio. Euro zu Real Madrid gewechselt war, bezeichnet die Verfolgung seiner Kinder durch Fotografen als spezielles spanisches Prolem. "Ich liebe es, für Real zu spielen, ich liebe Spanien als Land und die Fans hier. Aber was jetzt passiert, habe ich noch nicht erlebt". Auf Grund seiner Unzufriedenheit, werden in den britischen Medien natürlich sofort wieder Gerüchte über eine mögliche Rückkehr in die Heimat geschürt. Chelsea hätte das nötige "Kleingeld" und Arsenal den Vorteil, dass die Beckhams in der Nähe des Trainingsgeländes in Hertfordshire ein Haus besitzen. (apa)

24.3.2005 12:24