Fußball: Manchester United und der FC Arsenal fordern Champions-League-Reform
- ManU-Klubchef David Gill will Setzliste im Achtelfinale
- Arsenal-Coach Wenger will große Klubs länger halten
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Manchester United und der FC Arsenal fordern eine Reform der Champions League, um den großen Fußball-Klubs mehr Einnahmen zu garantieren. Die beiden englischen Traditionsklubs votieren daher für eine Setzliste für das Achtelfinale. Damit sollen in dieser Phase des Wettbewerbs so genannte "Giganten-Duelle" verhindert werden. "Man kann es sich nicht leisten, dass Real Madrid und Manchester United - große Klubs, die so viel Geld investieren - im Achtelfinale ausscheiden", meinte Arsenal-Trainer Arsene Wenger am Dienstag.
"Momentan haben wir praktisch eine zufällige Auslosung nach der Gruppenphase", kritisierte auch Manchesters Klubchef David Gill. "Vielleicht sollten wir ein System benutzen, bei dem der Titelverteidiger als Nummer eins gesetzt ist und gegen die Nummer 16 spielt. Die Nummer zwei gegen Nummer 15 und so weiter."
Wenn die großen Vereine frühzeitig ausscheiden, verliere die europäische Meisterliga an Ausstrahlung. "Es ist weder gut für die großen Klubs, noch für das Fernsehen und die Sponsoren, dass keine spanischen Vereine mehr im Viertelfinale dabei sind", meinte Gill weiter. Im laufenden Bewerb sind Top-Klubs wie Manchester United, Arsenal, Real Madrid und der FC Barcelona schon im Achtelfinale ausgeschieden. (apa/red)
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