Springer-Bilanz von Toni Innauer: "Mit optimistischer Stimmung in Olympia-Winter"
- "Ein paar ganz große Ziele erreicht, es passt im Prinzip"
·239 Meter! Romören
siegt in Planica!
Weitenjagd: Ahonen stürzt nach Flug auf 240 Meter!
·Skifliegen: Widhölzl
verpasst Sieg knapp
In Planica nur 0,1 Punkte hinter Finnen Hautamäki
·Widhölzl: Weitester Flug aller Zeiten!
234,5 m bei Skifliegen in Planica nicht gestanden
·Skispringen: 5. Sieg
für Matti Hautamäki
Finne siegt wieder, Rekord für Andi Widhölzl in Oslo
Analysen stehen noch aus, Planungen für den Olympia-Winter laufen an, doch nach dem letzten Skisprung-Weltcup-Bewerb in Planica durfte auch Toni Innauer durchatmen. Der ÖSV-Sportdirektor stand gemeinsam mit Trainern und Athleten Freude strahlend auf dem Siegespodest, geehrt für den überlegenen Sieg im Nationencup. "Wir haben ein paar ganz große Ziele erreicht", zog Innauer zufrieden Bilanz und sprach damit außerdem die zwei Team-Weltmeistertitel und die zwei Podestplätze in der Tournee-Gesamtwertung an.
"Es passt im Prinzip", meinte Innauer und sah sich in der Nominierung des neuen Trainerteams um Alexander Pointner bestätigt. "Es war etwas riskant mit dem jungen Trainerteam, aber die Umstellungen haben sich in Erfolgen niedergeschlagen." An Verfeinerungen werde man arbeiten. Die ÖSV-Athleten könnten sicher sein, in ihrer Mannschaft an die Weltspitze zu kommen, man müsse nicht auf andere Nationen schielen, betonte Innauer. "Wir gehen mit optimistischer Stimmung in den Olympia-Winter."
Die Ziele für den Winter 2005/06 werden jedoch keineswegs nur auf Olympia abgestimmt. Man werde in Trainingslagern in Pragelato versuchen, die Abläufe in den Griff zu bekommen. "Aber die Witterung wird in dieser hochalpinen Lage eine sehr große Rolle spielen, daher werden wir auch den Weltcup und die Skiflug-WM in den Vordergrund stellen", sagte Innauer.
Auch die Kombinierer hatten dem Vorarlberger in der zu Ende gegangenen Saison viel Freude bereitet. "Die Medaillen-Erfolgsbank hat wieder gehalten", meinte der Sportdirektor zufrieden. Der angekündigte Abgang von Cheftrainer Günther Chromecek und Sprung-Trainer Andreas Felder nach dem Olympia-Winter beschäftigt deren Chef aber schon jetzt. "Mir liegt sehr viel daran, dass der hohe Level weiterhin sichergestellt wird", erklärte Innauer, der seine Fühler bereits in Richtung möglicher Nachfolger ausstreckt. (apa)
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