"profil": Norbert Steger rechnet nicht mit Antreten von Jörg Haider bei FPÖ-Parteitag
- "profil"-Interview: Ex-FPÖ- Chef über Parteitag am 23. 4.
- Bei knapper Mehrheit wäre Landeshauptmann "erledigt"
·MEINUNG POSTEN zu Spaltung der FPÖ!
Was sagen Sie: Wie geht's mit Freiheitlichen weiter?
·Haubner, Strache oder doch Haider?
Gorbach bei FP-Führungs-frage noch unentschlossen
·"Patriotentreffen" mit Strache & Mölzer
OÖ: Diskussionen über Führungs-Debatte erwartet
·Riss in Wiener FPÖ über Partei-Zukunft
Teile plädieren für Verbleib
Haubners an der Spitze
·FP-Schulterschluss Wien-Klagenfurt?
Zuletzt mehrere Treffen zwischen Strache & Haider
·FPÖ: Landeschefs wünschen Stabilität
ÖVP sieht in Krise keine Probleme für Regierung
·"Die FPÖ ist kein Familienbetrieb"
Mölzer will Generationen- wechsel bei Freiheitlichen
·Scheuch will Haider als neuen Parteichef
FP-Generalsekretär: 'Privat- meinung, nicht Parteilinie!'
·Strache traut sich FPÖ-Führung zu!
Steirische FP will Haider als Bundesparteiobmann
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" zieht Norbert Steger, freiheitlicher Vizekanzler von 1983 der 1986, Parallelen zwischen der aktuellen Situation der FPÖ und jener vor dem Innsbrucker Parteitag 1986, wo er zugunsten des heutigen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider als Parteiobmann abgewählt worden war. "Damals wie heute befürchten die FPÖ-Delegierten, dass die Regierungskoalition nicht mehr über 50 Prozent kommt", sagt Steger. "Und das war auf einem Parteitag immer ein Grund, die Führung abzuwählen."
Hinter dem Wiener Parteiobmann Heinz-Christian Strache, stehe vor allem der rechte Flügel der Partei: "Die Allianz heißt nicht, wie viele glauben, Stadler-Strache-Mölzer, sondern Strache und die Korporationen. Diese hat er mit seinem von vielen als lächerlich empfundenen Fecht-Duell auf Knopfdruck hinter sich versammelt." Jörg Haider habe Ähnliches "1986 bereits vorgemacht, nur um einiges geschickter".
Steger glaubt nicht, dass es beim FPÖ-Parteitag am 23. April zu einer Kampfabstimmung zwischen Strache und Haider kommen wird. Seine Prognose: "Wenn Strache antritt, dann kommt Haider gar nicht zum Parteitag." Haider würde seiner Einschätzung nach nicht mehr als knapp die Hälfte der Delegierten hinter sich versammeln können. Steger im "profil"-Interview: "Wenn der ehemalige Popstar der Innenpolitik nur 55 Prozent bekommt, ist er erledigt. Dann ist er ein Altpolitiker, der es gerade noch einmal geschafft hat - und Strache ist der Kaiser."
Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"!
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.
