Umsturz in Kirgisien: Der abgesetzte Präsident Akajew bestreitet Rücktritt
- Gestürzter Staatschef soll sich außer Landes befinden
- PLUS: Die BILDER der Massenproteste in Bischkek
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Noch immer gelegentlich Schüsse zu hören
·GRAFIK: Kirgisien &
seine Nachbarländer
Staat ist von insgesamt vier Ländern umgeben
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den Regierungssitz
BILDER: Massenproteste in Hauptstadt Bischkek
·Kirgisien: 5-Mio.-Land in Zentralasien!
Hochgebirgsland erlangte 1991 die Unabhängigkeit
·GRAFIK: Proteste in
Kirgisien eskalieren
Präsident Akajew regiert seit '91 autoritäres Regime
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Russland in Sorge: Furcht um Einfluss auf Staaten
Der gestürzte kirgisische Präsident Askar Akajew hat nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur ITAR-Tass seinen Rücktritt bestritten. Er warf der Opposition demnach vor, gegen die Verfassung eine neue Staatsführung eingesetzt zu haben. Laut ITAR-Tass bestätigte Akajew am Freitag außerdem, dass er sich außer Landes befinde.
"Gerüchte über meinen Rücktritt vom Präsidentenamt sind falsch", zitierte die Agentur Akajew. "Mein gegenwärtiger Aufenthalt im Ausland ist nur vorübergehend." Es war unklar, von wo der gestürzte Präsident seine Aussagen machte.
Akajew verurteilte die politischen Ereignisse in seiner Heimat Medienberichten zufolge als "Putsch". Er befinde sich nur für kurze Zeit im Ausland, teilte der bisherige Präsident in einer von der kirgisischen Nachrichtenagentur Kabar am Freitag veröffentlichten Erklärung mit. Die staatsnahe Agentur gab an, die Erklärung per E-Mail erhalten zu haben.
"Die Gerüchte über meinen Rücktritt vom Amt des Präsidenten sind böswillig erfunden", wurde Akajew zitiert. Nach unbestätigten Angaben soll der bisherige Präsident mit seiner Familie nach Kasachstan geflohen sein. (apa)
