"Zustand nicht Besorgnis erregend": Papst
befindet sich auf dem Weg der Besserung
- Vatikan: "Es ist wichtig, dass er den Ärzten folgt"
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Der Zustand des Papstes ist nach Angaben von Vatikan-Insidern nicht Besorgnis erregend. "Ich glaube nicht, dass man wegen des Papstes besorgt sein sollte. Die Ärzte beschützen ihn, der Papst würde aber gern anders handeln. Es ist wichtig, dass er den Ärzten folgt und sich schont", so Kardinal Pio Laghi, Präfekt der Kongregation für die katholische Bildung.
"Der Papst wollte die Poliklinik Gemelli frühzeitig verlassen. Für ihn ist die Karwoche eine Woche des Opfers", betonte der Kardinal. Gleichzeitig rief er die Medien zur Umsicht auf: "Man sollte nicht eine Alarmstimmung verbreiten, weil die ganze Welt noch hofft, dass der Papst an den Zeremonien der Karwoche teilnimmt", so Laghi. "Der Papst ist jetzt per Videoschaltung direkt von seinem Appartement aus mit der Petersbasilika verbunden. Wir werden dann Tag für Tag sehen, wie sich die Situation entwickelt", meinte der Kardinal.
Nach Angaben der römischen Tageszeitung "Il Messaggero" könnte sich die Einberufung eines Konsistoriums (Rat, u.a. zur Einberufung neuer Kardinäle) wegen des Zustands des Papstes verzögern. Das Konsistorium sollte auf Oktober verschoben werde, sollte es die Gesundheit des Heiligen Vaters erlauben. Nicht auszuschließen sei jedoch, dass das Konsistorium bereits Mitte Mai stattfinden könnte, spekulierte die Tageszeitung. (apa/red)
