Montag, 21. März 2005

Angriff auf eine irakische Patrouille:
US-Soldaten töten im Gefecht 26 Rebellen

  • Sechs amerikanische Soldaten wurden dabei verletzt

Aufständische und US-Soldaten im Irak haben sich eines der schwersten Gefechte seit den Wahlen am 30. Jänner geliefert. Wie die US-Streitkräfte am Montag mitteilten, wurde am Sonntag eine Militärkolonne bei Salman Pak, 30 Kilometer südöstlich der irakischen Hauptstadt, von rund 40 Kämpfern angegriffen. 26 Rebellen seien getötet, sieben Angreifer und sechs US-Soldaten seien verwundet worden.

Die Angreifer seien sehr gut ausgerüstet gewesen: Nach dem Gefecht seien sechs Raketenwerfer, 16 Raketen, 13 Maschinengewehre, 22 Sturmgewehre, fast 3.000 Schuss Munition und 40 Handgranaten sicher gestellt worden, hieß es weiter. Bei Angriffen im Irak am Montag wurden nach amtlichen Angaben sieben Zivilpersonen und drei irakische Soldaten getötet.

In Samarra explodierte in der Nähe eines Krankenhauses eine Autobombe. Der von einem Selbstmordattentäter gefahrene Wagen explodierte nach Einschätzung eines Polizeisprechers früher als geplant. Rund ein Dutzend Zivilpersonen sei verletzt worden.

Die US-Streitkräfte meldeten am Montag den Tod eines ihrer Soldaten. Er wurde am Sonntag während eines Einsatzes in der Provinz Anbar getötet. (apa/red)

21.3.2005 15:24