Schuldzuweisung nach FP-Verlust: Strache
sieht die Verantwortung bei Jörg Haider
- Brave und fleißige FPÖ-Funktionäre vor Kopf gestoßen
- Ergebnis wegen der erfolglosen Politik der letzten Jahre
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Der designierte Bundes-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gibt der neuen BZÖ-Mannschaft die Schuld für das Abschneiden der Freiheitlichen bei den Vorarlberger Gemeindewahlen. Die "politisch Verantwortlichen" von Sozialministerin Ursula Haubner bis Landeshauptmann Jörg Haider hätten sich zwar aus der Verantwortung gestohlen, die Ergebnisse seien jedoch "auf deren erfolglose Politik der letzten Jahre und Haiders Kamikaze-Aktion der letzten Woche zurückzuführen", so Strache in einer Aussendung am Montag.
Die "massiven Verluste und Einbrüche in der Wählergunst" hätten für die FPÖ bei den Vorarlberger Wahlen einen "weiteren, dramatischen Verlauf" genommen. Die von Haider, Haubner und Co . betriebene Parteienspaltung habe zu einer weiteren Verunsicherung der Wähler und zu den massiven Verlusten geführt, meinte Strache.
"Die braven und fleißigen Funktionäre, die mit viel Eifer und Idealismus ihren Wahlkampf geführt haben", seien schlussendlich an der "persönlichen Eitelkeit und dem persönlichen Machtstreben von Jörg Haider gescheitert". Jetzt gelte es die Einheit der Partei zu sichern und einen Neuanfang zu starten. Dieser könne aber nur von Erfolg gekrönt sein, wenn alle an einem Strang ziehen. Und dieser eine Strang könne nur FPÖ heißen, so Strache. (apa)
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