Dienstag, 22. März 2005

Hohe Ziele für die Volkspartei: ÖVP will ihr
"sehr gutes Ergebnis" aus 2000 halten

  • Volkspartei stellt seit 5 Jahren 67 von 96 Bürgermeistern

Die Wiederholung des laut Klubobmann Markus Wallner "sehr guten Ergebnisses" aus dem Jahr 2000 ist das Ziel der Vorarlberger ÖVP bei der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl am 10. April. Sowohl die Zahl der ÖVP-Bürgermeister (67 von 96) als auch der Mandate (637 von 1.752) soll zumindest gleich bleiben.

Landesweit konnte die ÖVP im Jahr 2000 44,4 Prozent der Stimmen (plus 0,8 Prozentpunkte im Vergleich mit 1995) für sich verbuchen. Besonderes Augenmerk will die Volkspartei auf die Städte legen, wo sei seit mindestens zehn Jahren ausnahmslos die Bürgermeister stellt.

Als eigene Liste tritt die ÖVP heuer in 45 der 96 Kommunen an (um fünf weniger als im Jahr 2000), dazu kommen noch 23 der ÖVP nahe stehende Listen. Der Klubobmann ist sicher, dass ebenso wie bei der Landtagswahl im vergangenen September auch am 10. April letztlich die Mobilisierung der Wähler entscheiden wird. Erstmals besteht bei der Vorarlberger Gemeindevertretungswahl keine Wahlpflicht mehr. "Wem es gelingt, seine Wähler an die Urne zu bringen, der wird erfolgreich sein", schätzt Wallner die Situation ein.

Landesthemen werden nach Ansicht des Klubobmanns keinen großen Einfluss haben, im Grunde genommen gehe es um das Personalangebot vor Ort. "In Wirklichkeit handelt es sich bei der Vorarlberger Gemeindevertretungswahl um 96 verschiedene Wahlgänge mit 96 unterschiedlichen Ausgangssituationen", so Wallner. Die Landesorganisation helfe den jeweiligen Ortsgruppen insoweit, als sie sie bei der Mobilisierung der Wähler zu unterstützen versuche. Das Ergebnis der Landtagswahl, bei der die ÖVP knapp 55 Prozent erzielte, sei "gut für die Gesamtstimmung und Rückenwind, aber auch nicht viel mehr". (apa)

22.3.2005 09:01