Ungar im Geschwindigkeitsrausch: Biker mit 230 km/h auf Autobahn unterwegs
- 26-Jähriger wegen seines auffälligen Helms ertappt
- Konsequenz: 14 Tage Fahrverbot und 500 Euro Strafe
Ein ungarischer Motorradfahrer ist am Ostersonntag mit uneinholbaren 230 km/h durch Oberösterreich gerast. Da der 26- Jährige seinen auffälligen Helm später beim Spazierengehen mit sich trug, wurde er dennoch ertappt. Das teilte die Autobahngendarmerie Seewalchen am Sonntagabend der APA mit.
Der Ungar war auf Teilstrecken der Westautobahn A1 mit mehr als 230 km/h unterwegs. Sogar durch die Tempo 80-Beschränkung und im Baustellenbereich bei St. Georgen im Attergau raste der Mann mit mehr als 180 km/h. Dabei hat er mehrmals Fahrzeuge auch rechts überholt.
Immer wieder ging der Motorradfahrer den Autobahngendarmen durch die Lappen. Erst als der Mann seine Verfolger abgehängt glaubte und im Ortsbereich von Mondsee (Bezirk Vöcklabruck) spazieren ging, wurde er von den hartnäckigen Gendarmen gefasst. Die Beamten hatten sich den neonfarbenen Helm des Mannes gemerkt, den er durch die Gegend trug.
Der Mann leugnete zunächst, führte die Gendarmen dann aber zu seinem Motorrad, das er auf einem Parkplatz zwischen Autos "versteckt" hatte. Die Konsequenz der Wahnsinnsfahrt: 14 Tage Fahrverbot in Österreich und eine Geldstrafe von rund 500 Euro. Der Ungar trat die Heimreise im Zug an.(apa/red)
