Was ist unter Wasser passiert? Erneut Deutscher im Attersee tödlich verunglückt
- 20-jähriger Tauchkamerad in Druckkammer gebracht
- Tauchcomputer sollen Klarheit über Ursache bringen
Ein Toter und ein Schwerverletzter: Das ist die Bilanz des jüngsten Tauchunfalls in Oberösterreich. Zwei Tage nach dem Tod eines deutschen Tauchers sind am Ostersonntag erneut zwei deutsche Taucher im oberösterreichischen Attersee bei Weyregg (Bezirk Vöcklabruck) verunglückt. Ein 21-jähriger Mann aus Warthausen (Baden-Württemberg) kam in 30 Metern Tiefe bei einem Notaufstieg, vermutlich nach einem technischen Defekt an der Tauchausrüstung, ums Leben. Sein 20-jähriger Freund aus Laupertshausen (Baden-Württemberg) hat schwer verletzt überlebt.
Die Leiche des 21-Jährigen wurde von der Feuerwehr kurz vor 16.00 Uhr aus dem Attersee gezogen. Der andere Taucher konnte zuvor mit Hilfe eines Freundes auftauchen. Er wurde schwer verletzt mit dem ÖAMTC-Rettungshubschrauber Christophorus 6 in das Krankenhaus Traunstein (Bayern) geflogen.
Der 20-Jährige wurde bis Sonntagabend in einer Druckkammer behandelt. Er ist außer Lebensgefahr und wird voraussichtlich keine Folgeschäden davon tragen, sagte ein behandelnder Arzt im Gespräch mit der APA.(apa)
