Tödlicher Tauchunfall in Oberösterreich: 46-jähriger Deutscher starb im Attersee
- Gendarmerie: "Taucher handelte extrem fahrlässig"
Ein 46-jähriger Deutscher ist bei einem Tauchunfall im oberösterreichischen Weyregg am Attersee ums Leben gekommen. Der Mann aus Nordrhein-Westfalen war trotz Problemen mit dem Sauerstoffgerät erneut in 50 Meter Tiefe getaucht, als das Gerät wieder versagte. Beim Notaufstieg erlitt der Deutsche schwere innere Verletzungen, denen er laut Gendarmerie Schörfling noch am Ufer des Attersees erlag.
Schon beim ersten Tauchgang habe es ein Problem mit dem Sauerstoff- Mischgerät gegeben. Der Deutsche habe aber geglaubt, den Fehler beheben zu können, sagt ein Gendarm, der den neuerlichen Tauchgang als "extrem fahrlässig" bezeichnet. Trotz aller Tragik, könne man über das Verhalten des 46-Jährigen nur den Kopf schütteln, so der Beamte. Der Tauchausrüstung des Toten wurde beschlagnahmt und soll nun untersucht werden.(apa)
