Kurzzeitige Hausbesetzung in Wiener Burggasse: Autonome Aktivisten am Werk
- Polizei: 40 bis 50 Personen in Gebäude hinter Volksoper
- Personen aus Umfeld des ebenfalls besetzten EKH
Eine kurzzeitige Hausbesetzung hat am Mittwochnachmittag in Wien-Neubau stattgefunden: Nach einer Demonstration gegen die geplante Räumung des Ernst-Kirchweger-Hauses (EKH) vor dem Museumsquartier okkupierten rund zehn Aktivisten gegen 16.30 Uhr das Gebäude in der Burggasse 2, berichtete die Polizei. Nachdem die Demonstranten Transparente an den Fenstern angebracht hatten, verließen sie das Haus offenbar durch einen Hintereingang. Alles in allem dauerte die Aktion rund eine Stunde, sagte Polizeisprecherin Doris Edelbacher zur APA.
Die Exekutive war mit etwa 50 Mann, bestehend aus WEGA und Bezirkskräften angerückt. Ein Einsatz war jedoch im Endeffekt nicht nötig: Als die Beamten das Haus betraten, fanden sie keinen Aktivisten mehr vor.
Zuvor hatten vor dem Museumsquartier rund 40 bis 50 Personen für den Erhalt des EKH demonstriert. Dieses seit 1990 besetzte Gebäude in der Wielandgasse 2 in Favoriten soll geräumt werden, nachdem die Immobilie von der KPÖ verkauft worden ist. (apa/red)
