So sehen sich die Österreicher: Jeder 2.
"umweltbewusst" und "ordnungsliebend"!
- Nur 19 Prozent bezeichnen sich als "europagesinnt"
- Plus: Österreicher verspüren Verlust der Menschlichkeit
·Studie: "Wirtschaft mit Wärme" geht ab
Österreicher verspüren Verlust der Menschlichkeit
·64% Österreicher gegen Zuwanderer
EU-Studie: Auch Multi-Kulti-Gesellschaft in der Kritik
·Ausgabefreudigkeit
in Österreich hält an
Ein Haushalt verpulverte durchschnittlich 31.156
·Kundenkarten in Österreich beliebt
Umfrage: 72 % nutzen Bonus von Bipa, Obi & Co.
·Resignation am Arbeitsplatz steigt
Jeder zehnte Arbeitnehmer ist im Job total frustriert
·FORMAT: 30% zu Lohnverzicht bereit
OGM-Umfrage: Bedingung wäre sicherer Arbeitsplatz
Die Österreicher sehen sich selbst vor allem als "umweltbewusst" und "ordnungsliebend". Das ist das am Dienstag veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes IMAS. Sie zeigt auch Unterschiede zwischen Selbstbild und Beschreibung der Väter auf.
Bei der im März bei 1.072 repräsentativ ausgewählten Personen ab 16 Jahren durchgeführten Umfrage bezeichneten sich 53 Prozent als "umweltbewusst". 50 Prozent zählten sich zu den "Ordnungsliebenden". Jeweils 47 Prozent sagten über sich, sie seien häusliche Menschen beziehungsweise solche, die viel Wert auf Sicherheit legen.
46 Prozent schätzten sich als "weltoffen" ein, 42 Prozent als "kritische Konsumenten". 40 Prozent stuften sich selbst in der "Mittelschicht" ein, 31 Prozent in der "Arbeiterklasse". Vergleichsweise selten sehen sich die Österreicher als "religiöse Menschen" (25 Prozent Nennungen), "europagesinnt" (19 Prozent) und als Angehörige der "gehobenen Schicht" (zwölf Prozent).
Die eigenen Väter hingegen werden zwar auch vor allem als "ordnungsliebend" (46 Prozent) sowie von 44 Prozent als "häuslich" eingestuft. Aber ebenso häufig werden sie als "heimatverbunden, patriotisch" und "traditionsbewusst" gesehen. Darüber hinaus als "Menschen, die viel Wert auf Sicherheit legen" (41 Prozent), als Angehörige der Arbeiterklasse (36 Prozent), aber auch als "religiöse Menschen" und als solche, "die es im Leben nicht leicht hatten" (jeweils 33 Prozent). (apa)
