Tragödie in der Obersteiermark: Mutter tötet pflegebedürftigen Sohn & sich selbst!
- 58-Jährige verabreichte 36-Jährigen Überdosis Tabletten
- Verzweiflungstat wurde bereits am Samstag begangen
Eine Familientragödie hat sich am Wochenende im obersteirischen Leoben ereignet. Nach Angaben der Polizei soll eine 58 Jahre alte Hausfrau zuerst ihren 36-jährigen geistig behinderten Sohn und danach sich selbst mit einem Medikamentencocktail vergiftet haben. Als Motiv wird angenommen, dass sich die Frau, die mit ihrem pflegebedürftigen Sohn allein lebte, überfordert fühlte. In diese Richtung weisen auch Abschiedsbriefe.
Die Polizei war Sonntagmittag von einem Nachbar verständigt worden, weil die Jalousien in der Nebenwohnung schon ungewöhnlich lange nicht geöffnet worden waren. Als die Beamten die Wohnung in Augenschein nahmen, fanden sie dann die beiden Toten - beide waren, wie sich herausstellte, an Medikamentenvergiftung gestorben. Die 58-Jährige lag tot in ihrem Bett, ihr Sohn leblos auf dem Boden davor.
Laut Kriminalisten dürfte die Frau bereits in den Morgenstunden des Samstag den Entschluss gefasst haben, sich und ihren Sohn zu töten. Sie hatte Tabletten in Wasser aufgelöst und sie dem 36-Jährigen eingeflößt. Danach legte sie sich ins Bett und trank selbst von dem tödlichen Cocktail. (apa/red)
