Verwirrung um Tempolimits auf der Süd ARBÖ: Die Kennzeichnung ist ungenügend
- Autofahrer beklagen sich über verwirrende Tempolimits
- Forderung nach klarer Information im Wechsel-Abschnitt

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Kritik an der "Section-Control" auf der Südautobahn (A2) im Wechselabschnitt kam am Montag vom ARBÖ: Die Tempolimits seien "ungenügend gekennzeichnet", hieß es am Montag in einer Aussendung. Dies habe eine "Verunsicherung" der Autofahrer zur Folge, die nicht wüssten, welches Tempo nun gelte.
Zahlreiche Autofahrer haben sich laut ARBÖ über die verwirrenden Tempolimits beklagt. Noch vor Beginn der eigentlichen "Section Control" - auf der Höhe der Ausfahrt Zöbern - gelte ein Tempolimit von 80 km/h für Lkw über 7,5 Tonnen. Rund einen Kilometer weiter komme ein Tempolimit von 100 km/h für alle Kraftfahrzeuge, das wenig später wieder aufgehoben werde. Mit Beginn der "Section Control" seien, so der ARBÖ, keine neuen Tempoangaben mehr ausgeschildert, denn die dafür vorgesehenen LED-Anzeigetafeln auf den Überkopfträgern würden nichts anzeigen. Knapp nach dem Start der "Section Control" ende schließlich das 80er-Limit für Lkw.
Erhöhtes Unfallrisiko
Die Reaktionen der Autofahrer seien laut ARBÖ sehr unterschiedlich: "Die einen fahren strikt 80 km/h, weil sie glauben, innerhalb der Section Control nicht schneller fahren zu dürfen. Die anderen steigen aufs Gaspedal - in der Annahme, 130 km/h fahren zu können, solange kein niedrigeres Limit angezeigt ist. Die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen verhalten und rasant fahrenden Lenkern erhöhen das Unfallrisiko enorm", warnte Rudolf Leeb, Geschäftsführer des ARBÖ Burgenland. Durch den Schwerverkehr und den saisonbedingten Reiseverkehr würde das Gefahrenrisiko weiter verschärft.
Aktivierung der LED-Anzeigetafeln
Zur eindeutigen Information der Autofahrer hielte es der ARBÖ für "unbedingt notwendig", die LED-Anzeigetafeln auf den Überkopfträgern zu aktivieren und auf diesen das geltende Tempo anzuzeigen. Am Ende der "Section Control" sollte auf das generelle Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen hingewiesen werden. (APA/red.)
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