Teures Heim: Wohnen bereits für die Hälfte der Jahresinflation verantwortlich
- Allein Betriebskosten stiegen um beachtliche 13 Prozent
- Ausgaben für Eigentumwohnungen um 16,5 % teurer
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Verteuerungen bei Wohnen, Wasser und Energie waren im Februar in Österreich erneut für die Hälfte der Jahres-Inflation verantwortlich. Ein Zehntel der Inflation wurde durch Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke bewirkt. Ferner wirkten sich auch Verkehr und Tabakwaren inflationstreibend aus. Um 5,8 Prozent unter dem Vorjahr lag dagegen der Bereich Nachrichtenübermittelung.
Beim Wohnen stiegen allein die Ausgaben für Betriebskosten um 13 Prozent. Ausgaben für Eigentumswohnungen stiegen sogar um 16,5 Prozent. Haushaltsenergie, ebenfalls in dieser Hauptgruppe enthalten, war um 7,5 Prozent teurer als vor einem Jahr. Spitzenreiter blieb Heizöl extra leicht/ Großabnahme mit einer Preissteigerung von 25 Prozent.
Insgesamt ging die Inflation in Österreich im Februar im Jahresabstand von 2,9 auf 2,8 Prozent zurück, blieb aber damit weiter auf dem höchsten Stand seit Mitte 2001. Der für die Währungsunion berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) verringerte sich von 2,4 auf 2,3 Prozent.
(apa/red)
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