Telekom fordert gleiche Bedingungen: Angleichung der Netzgebühren bis 2008
- Sonst will man die eigenen Netzgebühren erhöhen
- Fischer: "Wir benötigen gleiche Entwicklungschancen"
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Die Telekom Austria fordert vom Telekom-Regulator "ausgeglichene Rahmenbedingungen für das Festnetz und für die Handynetze". Der Regulator sollte die Netzgebühren der alternativen Mobilfunkbetreiber bis 2008 auf das Niveau der TA-Mobilfunktochter Mobilkom Austria bis 2008 senken, wünscht sich die TA. Die Regulierungsbehörde RTR legte kürzlich ein Positionspapier zur schrittweisen Vereinheitlichung und Senkung der Mobilfunk-Terminierungsentgelte bis 2012 vor.
Eine Senkung bis 2008 scheine "ein guter Kompromiss", denn so hätten Alternative doch eine gewisse Schutzfrist und im Festnetz ergebe sich eine entsprechende Investitionssicherheit, meint die TA in einer Pressemitteilung. Sollte die Regulierungsbehörde RTR jedoch auf die Senkung erst im Jahr 2012 beharren, fordere die TA eine sofortige Erhöhung ihrer eigenen Netzgebühren, um die notwendigen Investitionen im Festnetz tätigen zu können.
"Wir benötigen gleiche Entwicklungschancen. Es darf nicht sein, dass der Standort Österreich sich bei der Informations- und Kommunikationstechnologie auf Kosten alternativer Mobilfunkbetreiber einseitig entwickelt und in Summe geschwächt wird", betonte TA-Festnetzvorstand Rudolf Fischer. (apa/red)
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