Surfer als Couch-Potatoe: Verschmelzung von PC und TV verändern den Webkonsum
- Passiver Webkonsum über den Fernseher im Kommen
- Flash ist am besten für fernsehähnliche Erlebniswelten

Die Verschmelzung von PC und Fernsehgerät verändert offenbar auch die Art der Internet-Nutzung. Wer sich mit der Fernbedienung auf dem Sofa zurücklehnt, nimmt auch im Web eher eine Zuschauerrolle ein anstatt interaktiv tätig zu werden.
Daher hätten Firmen wie Apple, BMW oder Sony ihre Web-Angebote bereits auf die "Couch-Surfer" eingerichtet, erklärte der Geschäftsführer der Webdesign- und Kommunikationsagentur 21Torr, Martin Cserba, auf der Cebit in Hannover.
Für den Aufbau fernsehähnlicher "Erlebniswelten" im World Wide Web ist die Flash-Technik nach Einschätzung Cserbas zurzeit am meisten angesagt. Damit könnten auch Personen auf den Bildschirm gebracht werden, die Produkte erklären und moderieren. Dies schaffe Vertrauen, was eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum im Online-Business sei, erklärte Cserba. Auf die Probleme, die etwa Sehbehinderte mit Flash-Inhalten haben, ging Cserbas im Gespräch allerdings nicht ein. (apa)
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