Ein Drittel der Arbeitszeit ist unproduktiv: Microsoft fragte User nach Gewohnheiten
- Österreicher sind aber produktiver als die Amerikaner
- Zeitfresser: Besprechungen, unklare Ziele und Surfen
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Die Produktivität der österreichischen Büroarbeiter liegt um vier Prozent höher als die der Amerikaner. Und das obwohl laut eigenen Angaben 16 der gearbeiteten 45 Wochenstunden, also etwa drei Tage in der Woche, unproduktiv sind. Das sind die Ergebnisse einer Online-Umfrage des Software-Riesen Microsoft, an der von September 2004 bis Jänner 2005 weltweit über 38.000 Menschen teilnahmen - in Österreich rund 1.000 Personen.
Als Zeitfresser wurden in der Umfrage ineffektive Besprechungen (38 Prozent), unklare Ziele (38 Prozent) sowie das Surfen im Web (34 Prozent) genannt, wobei Österreich mit diesen Angaben im europäischen Trend liegt. E-Mails, die vor allem durch die Spamproblematik ebenfalls zu den Produktivitätsvernichtern gehören, bekommen Österreicher deutlich weniger pro Tag (46), als US-Bürger (56).
Bezug zur Software
Glaubt man den Daten der Online-Umfrage, so sind die Europäer hinsichtlich des Einsatzes von Software zur Produktivitätssteigerung deutlich skeptischer als die Befragten in den USA. Nur 34 Prozent der Umfrageteilnehmer in Europa verwenden Zeitplanungstools und Techniken, obwohl 60 Prozent angaben, Arbeit und Freizeit seien nicht ausgewogen und mangelnde Produktivität trage zu diesem Gefühl bei. Mehr als die Hälfte der europäischen Befragten (55 Prozent) bringt ihre Produktivität in einen direkten Bezug zu der verwendeten Software (USA: 61 Prozent).
Produktivität definiert jeder selbst
Das rasche Finden von elektronischen Dokumenten, ein effektives E-Mail-Management mit Funktionen wie Spamfilter, die Beratung von Kollegen statt der Übernahme ihrer Pflichten sowie den effizienten Umgang mit der vorhandenen Zeit durch unterstützende Technologien nannten die Umfrageteilnehmer als besonders hilfreich für ihre persönliche Produktivität, wobei dieser Begriff in der gesamten Umfrage den Teilnehmern zur persönlichen Interpretation überlassen wurde.
Kramer: "Große Potenziale"
Microsoft Österreich-Manager Franz Kramer sieht "große Potenziale" im Ergebnis der Umfrage, dass die Österreicher für ihre Produktivitätsziele auf neue Technologie vertrauten. Microsoft Office berge noch "umfangreiche Möglichkeiten zur Produktivitätssteigerung". (apa/red)
Info-Link:
www.microsoft.com/austria/office
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