Nach dem Coup zwischen Lufthansa und Swiss: AUA gerät unter Fusionsdruck
- Kann die Airline nach Zusammenschluss überleben?
- Verkehrsminister Gorbach im NEWS-Gespräch besorgt

·AUA-Konflikt: Die Chronologie
Monatelange Diskussion um Sparmaßnahmen
·2005 brachte AUA weniger Fluggäste
Passagier-Minus von 5 % durch Flutkatastrophe
·Spaltung der AUA- Belegschaft droht!
FORMAT: Konflikt zwischen
Boden- und Bordpersonal
·Lufthansa steht vor Swiss-Übernahme
Großaktionäre entscheiden
jetzt über den Mega-Deal
·Skurrile Wünsche der AUA-Piloten!
Laptops und Gratisflüge: Die Liste an den Vorstand!
Lufthansa-Boss Wolfgang Mayrhuber hat den Megacoup ebenso behutsam wie verschwiegen eingefädelt. Jetzt sind die Pläne des österreichischen Chefs der deutschen Airline allerdings gelüftet worden - und sorgen inzwischen für gröbere Turbulenzen. Kein Wunder, Mayrhuber peilt die Übernahme der Schweizer Airline Swiss an, die damit gleichzeitig in den Flugverbund der Star Alliance eingebunden wird. Der Deal erschüttert aber nicht nur den Nationalstolz der Eidgenossen, sondern auch gleich die ganze internationale Luftfahrtbranche.
Eine der am stärksten betroffenen Airlines: die heimische AUA-Gruppe, die künftig mit der Swiss um ihre Position in der Star Alliance kämpfen muss.
Schon wird darüber spekuliert, wie lange die Österreich-Airline selbst noch ein Swiss-Schicksal abwehren kann. Zumal die gesamte Flugszene derzeit starkem wirtschaftlichem Gegenwind ausgesetzt ist.
Verkehrminister Gorbach ist besorgt
Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach zeigt sich im NEWS-Gespräch jedenfalls besorgt: "Ich sehe einer Fusion der Lufthansa mit der Swiss und dem damit verbundenen Eintritt der Swiss in die Star Alliance mit gemischten Gefühlen entgegen." Die Rettung der Swiss sei zwar zu begrüßen, andererseits gehe die Airline "mit dem Eintritt in die Star Alliance in direkte Konkurrenz zur AUA". Für diese werde es "keinesfalls leicht", weil sie ohnehin "als Premiumlinie mit den Billiglinien um Marktanteile wird kämpfen müssen".
Lauda: "Swiss fliegt jetzt gegen die AUA"
Airliner Niki Lauda beurteilt die Auswirkungen des Deals auf die AUA gegenüber NEWS überhaupt pessimistisch: "Die Swiss fliegt jetzt gegen die AUA." Seine Begründung: "Die Lufthansa kauft, weil sie den Flughafen Zürich hochfahren will. Der Kampf zwischen Wien, München und Zürich wird damit noch härter."
Wie der Kampf der AUA gegen die Swiss im Detail aussieht, lesen Sie im aktuellen NEWS!
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.

