Ein Super-Los für die Austria: Veilchen im UEFA-Cup-Viertelfinale gegen FC Parma!
- Kronsteiner & Söndergaard zufrieden: "Chancen 50:50"
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Die UEFA-Cup-Story der Austria geht weiter: Nach dem großartigen Auftritten in Saragossa und zuvor in Bilbao trifft die Veilchen im Viertelfinale nun auf Parma. Die Aufgabe erscheint für die Wiener sowohl finanziell als auch sportlich sehr attraktiv, da das Selbstvertrauen nach den bisherigen Triumphen besonders gestärkt sein sollte. Die Veilchen erfuhren vom Los FC Parma während ihres 135-minütigen Flugs von Spanien nach Österreich, die Reaktionen waren durch die Bank positiv, man sprach von einem "Wunschlos".
"Wir wollten nur nicht Moskau, Auxerre und Alkmaar, daher sind wir froh über das Los. Die Italiener sind zirka gleich mit dem Spaniern einzustufen. Sie sind technisch stark, aber noch besser organisiert als die Spanier", lautete die erste Analyse von Sportmanager Günter Kronsteiner.
Sein Trainerpartner Lars Söndergaard freut sich auf Parma - der Däne hätte in der Saison 2003/2004 als damaliger Salzburg-Coach beinahe Bekanntschaft mit dem Team gemacht. In der ersten Runde hatten die Salzburger sensationell Udinese dank der Auswärtstorregel eliminiert, eine Runde später kam dann gegen Parma mit dem Score von 0:9 das brutale Out. Allerdings bereits ohne Söndergaard, der genau zwischen diesen beiden Europacup-Aufgaben durch Peter Assion ersetzt worden war.
Söndergaard: "Chancen stehen 50:50"
"Eigentlich ein Wunschlos, aber die Aufgabe wird unheimlich schwierig. Ich kenne noch einige Spieler, der Star ist Gilardino. Die Chancen stehen 50:50", so Söndergaard, der glaubt, dass sich Parma trotz des schlechten Tabellenplatzes stabilisiert hat. "Parma hatte zu Saisonbeginn große Schwierigkeiten, jetzt läuft es aber besser."
Richtige Parma-Erfahrung hat Austria-Mittelfeldspieler Ivica Vastic, der in seiner Zeit bei Sturm Graz in der dritten UEFA-Cup-Runde 1999/2000 in einem wahren Thriller (1:2 auswärts, 3:3 n.V. zu Hause) mit den Grazern hauchdünn an Parma gescheitert war.
Parma warf bereits Stuttgart aus dem Bewerb
"Ich glaube, dass auch die Italiener in Reichweite sind", hofft Vastic, der im ÖFB-Teamcamp Informationen von seinem Teamkollegen Martin Stranzl einholen will. Stranzl war mit dem VfB Stuttgart in der Runde der letzten 32 nach 180 torlosen Minuten mit 0:2 nach Verlängerung gescheitert. Auch Kronsteiner erhofft sich von den Schwaben wichtige Hilfe, er will u.a. Telefonate mit Stranzl und VfB-Trainer Matthias Sammer führen.
Michael Wagner, am Donnerstag in Spanien Kapitän, hat heuer noch viel vor: "Wir sind mit der UEFA-Cup-Saison noch nicht fertig und wollen auch über die Italiener drüber kommen. Sie spielen taktisch defensiv - ähnlich wie wir." Die Tatsache, dass die Austria neuerlich zuerst daheim antreten wird, hat man positiv aufgenommen. "So sind wir schon drei Mal weiter gekommen, warum nicht jetzt auch wieder."
Newcastle - Sporting als Viertelfinal-Hit
Neben der Partie Austria gegen Parma (7. und 14. April) kommt es im Viertelfinale des UEFA-Cups noch zu den Begegnungen zwischen Newcastle United und Sporting Lissabon, sowie ZSKA Moskau - AJ Auxerre und Villareal - Alkmaar.
Sollte die Austria den Aufstieg ins Halbfinale schaffen, wäre am 28. April und 5. Mai der Sieger der Partie CSKA Moskau - AJ Auxerre der Gegner. Das Finale steigt am 18. Mai im Estadio Jose Alvalade in Lissabon, der Heim-Arena von Sporting.
Parma mit UEFA-Cup-Los Austria zufrieden, aber vorsichtig
Die Zulosung der Wiener Austria für das Viertelfinale im Fußball-UEFA-Cup hat am Freitag beim FC Parma zufriedene bis vorsichtige Reaktionen ausgelöst. Trainer Pietro Carmignani betonte au der Klub-Homepage www.fcparma.com, dass es unter den letzten Acht nur gute Teams gebe: "Ich hatte kein Wunschlos. Wir werden die Wiener analysieren. Es ist gut, dass wir zum Auswärtsspiel nicht so lange anreisen müssen, da wir bis dahin auch in der Meisterschaft zwei Mal auswärts spielen müssen. CSKA Moskau wäre da belastender gewesen." (apa/red)
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