Sonntag, 3. April 2005

"Ein Eigentor": Die Kritik an dem neuen Qualifikations-Modus wird immer lauter

  • Toyota-Pilot Ralf Schumacher spricht jetzt Klartext
  • Mercedes-Boss Haug: "Etwas anderes gewünscht"

In der Formel 1 wird die Kritik am zweigeteilten Qualifikations-Marathon, der seit heuer über zwei Tage läuft, immer lauter. "Die Botschaft des Samstags sollte die Startaufstellung für den Sonntag sein", forderte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen schon in Sepang. "Da hat man ein Eigentor geschossen. Eine Änderung wäre der richtige Schritt", meinte der Wahl-Salzburger Ralf Schumacher (Toyota).

"Das ist steigerungsfähig. Wir haben uns etwas anderes gewünscht und sind sehr stark an Veränderungen interessiert. Der Zuschauer steht für uns im Mittelpunkt", sagte auch Mercedes-Motorsportdirektor Norbert Haug.

Seit der WM-Saison 2005 werden die Startplätze für die Rennen in zwei Einzelzeitfahren am Samstag und am Sonntag vergeben. Zunächst geht es im ersten Teil mit Vollgas und leerem Tank richtig zur Sache, vier Stunden vor dem Grand Prix am Sonntag müssen die Piloten ihre Autos dann mit Rennabstimmung über die Strecke steuern. Die Zeiten werden addiert, der Gesamtschnellste steht auf der Pole Position. (apa)

3.4.2005 15:47
Ergebnisse, WM-Stand, Team-Porträts