Wer führt die FPÖ aus der Krise? Scheuch wünscht sich Haider als neuen Parteichef!
- FP-Generalsekretär: "Privatmeinung, nicht Parteilinie!"
- Haubner könnte als Ministerin "volle Kraft voraus gehen"
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FP-Generalsekretär Uwe Scheuch wünscht sich die Rückkehr Jörg Haiders an die FP-Spitze. Scheuch glaubt, "dass die Kombination eines Jörg Haider an der Parteispitze mit der Ursula Haubner in der Regierung eine reale Chance hätte, die FPÖ aus der momentan schwierigen Situation herauszuführen". Gleichzeitig betont Scheuch im Gespräch mit der APA allerdings, dass es sich hierbei nur um seine Privatmeinung und nicht um die offizielle Parteilinie handle.
Ob Haider beim Parteitag im April wirklich kandidieren werde, müsse der Kärntner Landeshauptmann aber selbst beantworten, sagt Scheuch. Dies würde zwar bedeuten, dass Sozialministerin Ursula Haubner nicht mehr Parteichefin sein könne. "Aber ich nehme einmal an, dass die jetzige Parteiobfrau uns noch früh genug sagen wird, ob sie selbst antreten möchte oder ob jemand anderer antreten soll."
"Es ist legitim, zu sagen, dass ein Wechsel von der Uschi Haubner zu Jörg Haider - sofern sie das möchte - eine Optimierung der Arbeit ist", meint Scheuch. In diesem Fall könnte sich Haubner nämlich auf die Regierungsarbeit konzentrieren und als Ministerin "volle Kraft voraus gehen".
Es habe sich in den letzten Monaten klar gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Haider und der Regierungsfraktion gut funktioniere. "Um das zu optimieren wäre das eine gangbare Variante, um die Kräfte zu bündeln und damit ein Signal zu setzen", sagt Scheuch, auf die Möglichkeit einer Rückkehr Haiders an die Parteispitze angesprochen.
Mit der Beschwerde des Tiroler Abgeordneten Klaus Wittauer gegen die Delegiertenliste der Tiroler FPÖ für den Bundesparteitag im April will sich Scheuch befassen, wenn diese offiziell in Wien eingelangt ist. Im Rahmen der Prüfung werde sich dann herausstellen, ob es tatsächlich Unregelmäßigkeiten bei der Erstellung der Delegiertenliste gegeben habe. Die Entsendung der Parteitagsdelegierten "muss natürlich statutengemäß geschehen", betont Scheuch. (apa)
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