Experte warnt: "Johannes Paul II. ist zu früh aus dem Spital entlassen worden"
- Der Heilige Vater wird im Vatikan weiter behandelt
- PLUS: Papst verlässt Krankenhaus nach 18 Tagen
·BILDER: Letzte Tage
des Heiligen Vaters!
Die letzten Auftritte! Plus: Das Leben des Papstes!
·Heimkehr: Papst wieder im Vatikan!
Heiliger Vater hat auch seine Stimme zurück
·Eklat: Priester will
Rücktritt des Papstes
Italienischer Geistlicher prangert Personenkult an
·Tausende E-Mails für Heiligen Vater
Genesungswünsche aus aller Welt für den Papst
·Kondolenzbuch für Johannes Paul II.
Papst-Tod: Bringen Sie Ihre Trauer zum Ausdruck
·"Heiliger Vater" hat keinen Stellvertreter
Papst kann viele wichtige Entscheidungen dirigieren
·Weise Worte: Die besten Papst-Zitate
Klicken: Größte Aussagen
von Johannes Paul II.
·Die Krankheiten des Papstes seit 1981
KLICKEN: Attentat bereits im 3. Amts-Jahr
·Die längsten und kürzesten Pontifikate
Johannes Paul II. war von
1978 bis 2005 im Amt
Der Papst, der am Sonntag nach 18 Tagen in der römischen Gemelli-Klinik in den Vatikan zurückgekehrt ist, hat eine ruhige Nacht verbracht. Wie aus Vatikan-Kreisen am Montag verlautete, wird der Heilige Vater weiterhin von den Ärzten des Gemelli-Krankenhauses behandelt. Er setzt auch seine Atem- und Stimmübungen fort, die er nach der Luftröhrenoperation am 24. Februar begonnen hat.
Der Phoniater (Experte für Erkrankungen des Stimmapparats, Anm.) an der römischen Universität "La Sapienza", Giancarlo Cianfrone, warnte, dass der Papst zu früh aus dem Krankenhaus entlassen worden sei. "Ich hätte ihn noch ein oder zwei Wochen im Spital behalten", betonte Cianfrone im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera "Montag-Ausgabe).
"Der Papst wird blendend von den Kollegen der Gemelli-Klinik im Vatikan behandelt, es wird jedoch nicht wie im Krankenhaus sein. Dort gibt es keine Intensivstation. Bei einer neuen Atmungskrise wäre eine neuerliche Spitalseinlieferung notwendig", so der Arzt.
Auf die Frage, ob sich die Stimme des Papstes noch bessern wird, antwortete Cianfrone: "Die Stimme könnte wie vor der Operation werden, wenn es der allgemeine Zustand des Papstes erlaubt. Die Worte werden jedoch zitternd bleiben, der Ton schwach", sagte er.
Der Papst - im Rollstuhl und umringt von seinen Mitarbeitern - hatte am Sonntag aus seinem Zimmer im zehnten Stock der Gemelli-Klinik die polnischen Pilger aus seiner Heimatstadt Wadovice begrüßt, die sich vor dem Spital versammelt hatten, sowie die "Legionäre Christi". Danach wünschte er den Gläubigen eine schöne Woche. Drei Mal segnete er die Menschenmenge, die ihm freudig zuwinkte. Die Stimme klangt schwach aber verständlich. (apa)
Syrien13:12
UNO-Rüge nach MassakerSicherheitsrat richtet nach Massaker in Houla deutliche Worte an Regierung
Suu Kyi11:03
Erste AuslandsreiseNach 24 Jahren zum ersten Mal wieder ins Ausland: Suu Kyi reist nach Bangkok
Dalai Lama in Österreich14:12
Keine Angst vor ChinaAußenministerium reagiert auf Chinas Empörung betont gelassen
