Oster-Reiseverkehr: Salzachtal-Straße bleibt noch bis Montag gesperrt
- Tauernbahn der ÖBB wieder eingleisig befahrbar
- 6 Kilometer Stau auf Tauernautobahn bei Golling
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Die Salzachtal-Straße (B159) bleibt bis Montagvormittag zwischen Golling und Stegenwald beim Pass Lueg wegen Lawinengefahr gesperrt. Das gab der Katastrophenschutzreferent der Bezirkshauptmannschaft Hallein, Maximilian Maurer, am Sonntag bekannt. Damit besteht außer über das Lammertal keine lokale Ausweichmöglichkeit für das Nadelöhr beim Gegenverkehrsbereich des Ofenauer- und Hieflertunnels der Tauernautobahn (A10). Die Tauernbahn der ÖBB ist seit 13.30 Uhr wieder eingleisig befahrbar, teilte Salzburgs ÖBB-Sprecher Johannes Gfrerer mit.
Aus technischer und organisatorischer Sicht sei die Absprengung von Lawinen beim Gefahrenbereich an der Salzachtal-Straße nicht möglich, erklärte Katastrophenschutzreferent Maurer. Durch die Sprengung würden die Schutzbauten demoliert. Am Montagvormittag wird die Lawinenwarnkommission das Gebiet erneut mit dem Hubschrauber abfliegen und die Lage beurteilen.
Für die Tauernbahn-Strecke der ÖBB, die seit Samstag früh zwischen Golling und Werfen gesperrt war, gab es hingegen grünes Licht. "Es wird ein Sicherheitsposten positioniert und die Geschwindigkeit der Züge eingeschränkt", sagte Gfrerer. Die Züge passieren den Pass Lueg mit etwa 30 km/h. Mit kurzen Verzögerungen sei zu rechnen. Priorität habe der Fernverkehr, so der ÖBB-Sprecher.
Am Sonntag blieb ein Verkehrschaos vor dem Baustellenbereich des Ofenauer- und Hieflertunnels zumindest bis Mittag aus. Um 13.00 Uhr stauten sich die Fahrzeuge bei Golling sechs Kilometer zurück, in Richtung Salzburg meldete die Autobahngendarmerie nur einen Kilometer Stau. Vor dem Hieflertunnel war es zu einem Auffahrunfall mit Blechschäden gekommen. (apa)
