Stromausfall am Arlberg: In Lech und Zürs standen 45 Minuten lang sämtliche Lifte still
- Skifahrer mit Notaggregaten in die Stationen gefahren
- Auch Arlberg-Straßentunnel musste gesperrt werden
Ein großflächiger Stromausfall hat Freitagmittag in den renommierten Vorarlberger Skiorten Lech und Zürs am Arlberg die Skilifte still stehen lassen und zu einer sicherheitsbedingten Sperre des Arlberg-Straßentunnels geführt. Nach Informationen der Vorarlberger Kraftwerke (VKW) dauerte der Stromausfall etwa eine dreiviertel Stunde. Gegen 13.00 Uhr war wieder Strom verfügbar.
Aus Lech und Zürs verlautete, dass die auf den Skiliften befindlichen Wintersportler per Notantrieb sicher in die Bergstationen hätten gebracht werden können. Ein längeres Ausharren von Skifahrern auf den Skiliften habe es nicht gegeben. Bei herrlichem Frühlingswetter waren am Freitag die Skipisten am Arlberg rege frequentiert.
VKW-Pressesprecher Peter Schmid nannte auf APA-Anfrage einen Kabelschaden im Umspannwerk Rauz als Ursache für den Stromausfall. Gleichzeitig sei ein Schaden an der Leitung zwischen Lech und Schröcken (Bregenzerwald) aufgetreten. Auf Grund des Ausfalls der Fernsteuerung habe man den Ort des Schadens nicht sofort lokalisieren können. Nach Angaben von Schmid waren neben Lech und Zürs auch Stuben, Warth sowie Teile des oberen Klostertals ohne Strom. Gegen 13.30 Uhr war lediglich in Oberlech die Stromversorgung noch nicht wiederhergestellt.
Asfinag-Pressesprecherin Ingrid Partl erklärte gegenüber der APA, dass der Arlberg-Straßentunnel auf Grund des Stromausfalls aus Gründen der Betriebssicherheit von 12.10 bis 13.00 Uhr gesperrt gewesen sei. Auch die beiden Tunnel bei Dalaas und Langen am Arlberg seien während dieser Zeit nicht passierbar gewesen.
(apa)
