Justiz-Personalmangel: Miklautsch hofft auf 200 Personendurch Umschichtungen
- Derzeit Gespräche mit ÖBB aber nicht mit der Post
- Assistenzeinsatz an Grenze wird bis 2006 verlängert
·Mehr Personal im Strafvollzug geplant
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hundert zusätzliche Kräfte'
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Justizministerin Karin Miklautsch hofft, die Personalnot im Strafvollzug mit bis zu 200 Personen aus anderen Ressorts mildern zu können. Außerdem werde ein Ausbildungspool mit 100 Personen geschaffen, teilte sie mit. Der "Assistenz-Einsatz" von Angehörigen des Bundesheeres im Strafvollzug soll bis Ende 2006 verlängert werden, kündigte Miklautsch an. Gespräche über den Einsatz ÖBB-Bediensteter würden geführt, nicht aber über Postbedienstete.
Über die am Dienstag angekündigten Umschichtungen von Personal aus anderen Ressorts würden derzeit Gespräche geführt. Auch der Vorschlag, ÖBB-Bedienstete im Strafvollzug einzusetzen, bedürfe noch weiterer Verhandlungen. Denkbar ist das für sie aber nur im Einvernehmen mit den ÖBB und auf freiwilliger Basis der ÖBB- Bediensteten. Über einen möglichen Einsatz von Postbediensteten werde derzeit nicht verhandelt.
Legistische Maßnahmen zur Reduktion des Häftlingsstandes - derzeit 9.022 - seien nicht vorgesehen, erklärte Miklautsch. Sie will aber weiterhin den "Strafvollzug im Heimatland" forcieren. 60 bis 80 Prozent der Untersuchungshäftlinge in Österreichs Justizanstalten seien Ausländer.
(apa/red)
