Mittwoch, 16. März 2005

NEWS: Irakischer Top-Terrorist Al-Ahmed war zwei Mal unbehelligt in Wien

  • USA hatten Kopfgeld von 1 Million US-Dollar ausgesetzt
  • Doch es gab keinen in Österreich gültigen Haftbefehl

Das Nachrichtenmagazin NEWS deckt in seiner aktuellen Ausgabe auf, dass der Kopf des organisierten Terrors im Irak, der vormalige regionale Chef von Saddam Husseins Baath-Partei, Mohammed Younis Al-Ahmed, sich im Dezember und Jänner zwei Mal völlig unbehelligt in Wien aufhielt.

Schon Anfang Dezember 2004 wurde das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) von amerikanischen Diensten schriftlich auf die bevorstehende Einreise Al-Ahmeds aufmerksam gemacht. Die Amerikaner, die seit Februar 2004 ein Kopfgeld von bis zu einer Million Dollar für Hinweise, die zur Ergreifung Al-Ahmeds führen, ausgesetzt haben, drängten zudem auf eine Verhaftung des von Syrien aus operierenden Terror-Paten.

Den österreichischen Behörden wurde mitgeteilt, dass Al-Ahmed mit einem irakischen Reisepass, der nicht auf seinen Namen lauten werde, in der Woche zwischen 10. und 17. Dezember 2004 einreisen werde.

Al-Ahmed reiste daraufhin - wie geplant - erstmals Ende Dezember 2004 nach Österreich ein und traf sich mit einer Reihe von Sympathisanten des ehemaligen Saddam-Regimes. Schon Mitte Jänner betrat Al-Ahmed ein zweites Mal österreichischen Boden.

Den heimischen Behörden sind Al-Ahmeds Aufenthalte in Österreich nicht entgangen. Tatsache ist jedoch, dass es in Österreich keinen exekutierbaren Haftbefehl gegen Al-Ahmed gibt, wie das Innenministerium in einer offiziellen Stellungnahme NEWS gegenüber festhält. Fakt ist auch, dass Al-Ahmed nicht unter seinem tatsächlichen Namen nach Österreich eingereist ist.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!

16.3.2005 12:50