Bankomaten-Sprengung in Judenburg: Mutmaßliches Fluchtfahrzeug gefunden!
- BMW wurde im nahe gelegenen Fohnsdorf entdeckt
- Obersterische Geldautomaten-Räuber weiterhin flüchtig
Das mutmaßliche Fluchtfahrzeug der Bankomat-Räuber von Judenburg dürfte gefunden worden sein. Wie die Gendarmerie mitteilte, wurde der in der Nacht auf Montag gestohlene BMW 528i Touring im nahe gelegenen obersteirischen Fohnsdorf gefunden. Laut Exekutive wird nun ein "Spurenabgleich" durchgeführt. Damit soll festgestellt werden, ob das Fahrzeug auch wirklich von den Bankomaträubern zur Flucht benutzt benutzt wurde.
Der Pkw war in der Nacht auf Montag aus einem Autohaus in Knittelfeld entwendet worden. Bei dem spektakulären Raub in Judenburg wurden zwar durch die Sprengung der Bankomaten zahlreiche Leute aufgeschreckt, aber verwertbare Aussagen hätten sich einem Gendarmen zu Folge kaum ergeben: "Es dauert seine Zeit, bis man nach der Detonation aus dem Bett und am Fenster ist, um Beobachtungen zu machen".
Vier unbekannte Täter haben in der Nacht auf Montag gegen 1.45 Uhr in Judenburg bei einem spektakulären Einbruch in eine Filiale der Raiffeisenbank zwei Bankomaten gesprengt. Die Räuber hatten Gas in die Geldschränke geleitet und entzündet. Mit den erbeuteten Geldkassetten gelang den Männern die Flucht. Der Gesamtsachschaden war laut Exekutive "beträchtlich", die Höhe der Beute soll rund 40.000 Euro betragen. Drei der Unbekannten waren mit Motorradhauben maskiert in die Raiffeisenbank Judenburg eingedrungen, ein vierter Mann hatte vor dem Gebäude Schmiere gestanden.
Die mutmaßlichen Täter sollen laut Zeugenberichten Italienisch oder eine andere Fremdsprache gesprochen haben. Die Beamten gingen aber vorerst wegen der Vorgangsweise der Bande davon aus, dass es sich um die selben Täter handelt, die auf diese Weise auch in Italien und in Kärnten Banken heimgesucht hatten. (apa/red)
