Freitag, 11. März 2005

Tödlicher Wintersport-Urlaub: Dänischer Skifahrer in Salzburg von Lawine getötet

  • Großarl: 47-Jähriger trat das Schneebrett selbst los
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Tödlich hat für einen Urlauber aus Dänemark der Wintersport-Aufenthalt im Salzburger Land geendet. Der 47-Jährige konnte Freitagfrüh nur noch tot geborgen werden, nachdem er in einer groß angelegten Suchaktion im Gemeindegebiet von Großarl gefunden worden war. Der Däne war von einem durch ihn selbst losgetretenen Schneebrett verschüttet worden, wie die Gendarmerie berichtete.

Der Tourist war am Donnerstag mit seinem Neffen auf den Skipisten unterwegs, als sich die beiden um die Mittagszeit aus den Augen verloren. Mehrere Stunden später meldete der Neffe die Abgängigkeit seines Onkels, worauf eine Suchaktion eingeleitet wurde. Die ausgerückten Bergrettungen von Großarl und Bad Hofgastein konnten in der Nacht mittels Handypeilung das Suchgebiet eingrenzen und fanden den verunglückten Skifahrer gegen 02.25 Uhr im so genannten Harbach- Graben auf ca. 1.800 m Seehöhe.

Der Mann hatte laut Gendarmerie-Bericht selbst ein Schneebrett losgetreten, zum Zeitpunkt seiner Entdeckung lag er zirka einen Meter tief kopfüber in den Schneemassen. Er konnte von den Rettungs- Mannschaften nur noch tot geborgen werden. (apa)

11.3.2005 07:36