EU-Spitze: Autos in Ö und D am teuersten Estland löste Polen als Auto - Billigland ab
- Preisunterschiede zur restlichen EU oft über 20 Prozent
- Die größte Differenz wurde beim Opel-Astra verzeichnet

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Autokosten stiegen mit 3,1 Prozent stärker als Inflation
Autos sind in Deutschland, und in etwas geringerem Ausmaß in Österreich, noch immer am teuersten in der EU. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Untersuchung der Kfz-Preise vor Steuern der EU-Kommission, die am Dienstag in Brüssel präsentiert wurde. Generell gleichen sich die Autopreise in der erweiterten EU immer stärker an, heißt es in dem Bericht.
Bei mehr als ein Viertel von aller untersuchten Modelle lag der Preisunterschied über 20 Prozent. Die größte Differenz stellte die EU-Kommission beim Opel Astra fest, der im Vorjahr in Deutschland fast um die Hälfte mehr kostete als in Dänemark. Die Autopreise in den Mitgliedstaaten bleiben dagegen im Vorjahr jedoch weitgehend stabil und deutlich unter der Inflationsrate. In Österreich wurde ebenso wie im gesamten Euro-Gebiet ein durchschnittlicher Anstieg von 0,9 Prozentpunkten verzeichnet.
Estland billigster EU-Automarkt
Innerhalb des Euro-Gebiets kommt der Autokauf in Griechenland und Finnland am billigsten, in Estland lagen die Kfz-Preise sogar um 2,5 Prozent unter den griechischen. Damit hat Estland Polen als billigster Automarkt in der Europäischen Union abgelöst. Die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes zeigte sich zuversichtlich, dass die neuen EU-Regeln "zu einer weiteren Annäherung der Preise beitragen werden, indem die Hemmnisse für Parallelimporte in der EU ausgeräumt werden". Die EU-Kommission veröffentlicht alle sechs Monate einen Bericht über die Entwicklung der Autopreise in der EU. (APA/red)
