VCÖ-Untersuchung: Dreimal mehr Männer als Frauen sterben bei Verkehrunfällen
- In den letzten Jahren 2.067 Männer und 778 Frauen tot
- Unterschiedliches Mobilitätsverhalten der Geschlechter
·Verkehr als größte Gefahr für Junge
Unfälle sind Todesursache
Nummer 1 für Jugendliche
·2 Tote bei Massen- karambolage auf A1
Unfall ereignete sich bei dichten Nebel. Plus: Bilder
·BILDER des furcht- baren Massencrashs
Unfall fordert 2 Menschen- leben, zahlreiche Verletzte
Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, ist für Männer etwa drei Mal so groß wie für Frauen. Laut dem Verkehrsclub Österreichs (VCÖ) kamen in den vergangenen Jahren 2.067 Männer ums Leben, jedoch "nur" 778 Frauen. Die Schlussfolgerung des VCÖ: Das schöne Geschlecht fährt vernünftiger, öfter mit Öffentlichen Verkehrsmitteln und ist damit sicherer unterwegs.
Allerdings legen Frauen mit 21 deutlich weniger Kilometer pro Tag zurück als Männer (37), wobei hier alle Verkehrsmittel mitgerechnet sind. Das starke Geschlecht setzt auch mehr auf das Auto, das für 59 Prozent der Wege genutzt wird, während Frauen dies laut Mobilitätsstudie des Verkehrsministerium nur zu 43 Prozent tun. Und schließlich ist das Verhältnis bei den Führerscheinbesitzern mit 42 zu 58 Prozent auch alles andere als geschlechterneutral.
"Frauen sind sicherer und vernünftiger unterwegs als Männer. Diese sollten sich am Mobilitätsverhalten der Frauen ein Vorbild nehmen", so Wolfgang Rauh vom VCÖ-Forschungsinstitut. Während das starke Geschlecht meist sein Fahrkönnen überschätzen, sind Frauen realistischer. Rauh: "Temporausch und Alkohol am Steuer sind vor allem Probleme von Männern." (apa)
Amphibienfahrzeug Sea Lion08:07
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
