Schön für Quasselstrippen: Telefonate vom Festnetz zum Handy werden billiger!
- Gesprächsgebühren werden jetzt schrittweise gesenkt
- PLUS: A1 ist "unglücklich", tele.ring ortet einen "Skandal"
·tele.ring ortet einen
'Skandal erster Güte'
Telefongebühren von Fest-netz zum Handy gesenkt
·Mobilkom ist "nicht wirklich glücklich"
Angleichung der Entgelte sollte vor 2012 kommen
·Samsung mit erster Push-to-All-Lösung
Videotelefonie und Daten verschicken mit einer Hand
·Kostenfallen durch teure Mehrwert-SMS
AK warnt: Schutz vor Fallen nur lückenhaft vorhanden!
·E-MEDIA: Coole Handy-Ohrwürmer
Was die neuen Bluetooth-Headsets alles können
Gute Nachrichten für Telefonkunden: Die Tarife für Gespräche vom Festnetz in Handynetze und für netzexterne Handygespräche werden in den kommenden sechs Jahren schrittweise sinken. Ein dementsprechendes Positionspapier hat der Telekom- Regulator vorgelegt.
Das Modell sieht die Vereinheitlichung und Absenkung der aktuell unterschiedlichen Mobilfunk-Terminierungsentgelte, die sich Telekombetreiber gegenseitig für die Zustellung von Gesprächen in die jeweiligen Mobilfunknetze verrechnen, bis Anfang 2012 auf unter 10 Cent pro Minute vor und soll den Handynetzbetreibern als Grundlage für die zu führenden Entgelt-Verhandlungen dienen.
Gespräche vom Festnetz in Mobilfunknetze kosten in Österreich seit Jahren mehr als Gespräche von Handynetzen ins Festnetz. Auch die Tarife für netzexterne Gespräche sind betreiberabhängig verschieden. Der Grund dafür sind die unterschiedlichen Terminierungsentgelte, die von 10,86 Cent bei der Mobilkom bis zu 19,62 Cent bei Hutchison reichen und einen wesentlichen Bestandteil der Endkunden-Handytarife darstellen.
Vereinheitlichung auf unter 10 Cent
Diesem Ungleichgewicht und Wettbewerbsproblem will die Telekom Control Kommission (TKK) - im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinien - nun entgegenwirken. Mit dem nun vorgelegten "Gleitpfadmodell", das eine schrittweisen Vereinheitlichung auf unter 10 Cent bis 2012 vorsieht, ermögliche man den Betreibern einen "sanften" Übergang, bemerkte Georg Serentschy, Telekom-Geschäftsführer der Rundfunk- und Regulierungsbehörde RTR.
Das Modell berücksichtige mit "Schutzfristen" auch den späten Markteinstieg von Hutchison und tele.ring. Die erste Entgelt- Absenkung ist für Mobilkom, T-Mobile und One für 1. November 2005 vorgesehen, für tele.ring am 1. Jänner 2006 und für Hutchison spätestens am 1. Juli 2006. Insgesamt sollen 13 Absenkungsschritte erfolgen. (apa)
