SMS mit Bild und Ton: Siemens bringt jetzt den Short-Messages das Sprechen bei
- Neues System vertont Bilder mit aufgesprochenem Text
- Technologie kommt bei Push to Talk schon zum Einsatz
·Sparprogramm für Siemens-Handys
Weiterhin "verschiedene Optionen" für Sparte offen
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SMS könnten schon bald als Video daher kommen. Siemens hat ein System entwickelt, das die Kurznachrichten in sprechende Bilder verwandelt. Erstmals präsentiert werden die "Animated Instant Voice Messages" auf der CeBIT (10. bis 16. März) in Hannover.
Um SMS zu "vertonen" muss sich der User laut Siemens zuerst selbst fotografieren. Anschließend werden die Mitteilungen mit einer "Diktierfunktion" aufgenommen und das Bild gemeinsam mit dem Text und dem Tondokument übertragen. Da das Programm automatisch die Lippen einer Person erkennen kann und sie synchron zum Text bewegt, entsteht beim Empfänger die Illusion einer live übertragenen Videobotschaft.
Alternativ kann der Anwender bei der Nachrichtenübertragung auch mehrere Fantasiefiguren auswählen, die dann die Botschaft vortragen. Die Messages werden dabei über die standardisierte Multimedia-Vermittlungstechnik IMS (IP Multimedia Subsystem) übertragen. Mobilfunkbetreiber können mit IMS zahlreiche Sprach-, Multimedia- und Datendienste auf Basis des Internetprotokolls (IP) anbieten. Die neue Technologie wird laut Siemens bereits erfolgreich bei dem bekannten Walkie-Talkie-Dienst "Push to Talk" eingesetzt. (pte/red)
Info-Link:
www.siemens.com
www.cebit.de
