Einsparungen bei IT: Unternehmer wollen Ausgaben heuer um zwei Prozent senken
- Billigere Geräte und Internettelefonie sparen Bargeld
- Studie wurde auf der CeBIT in Hannover vorgestellt
Die Unternehmen im deutschsprachigen Raum wollen in diesem Jahr ihre Ausgaben für Informationstechnologien (IT) um rund zwei Prozent senken. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Unternehmensberatung Droege & Comp. unter 382 IT-Entscheidern in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die auf der Computermesse CeBIT in Hannover vorgestellt wurde.
Kostenreduzierung sei vor allem durch den günstigeren Einkauf der Geräte und Auslagerung von Geschäftsaufgaben auf andere Unternehmen, möglich, sagte IT-Experte Torsten Frankenberger. Bis 2008 soll der Outsourcing-Anteil von derzeit 30 Prozent auf knapp 36 Prozent steigen.
Trotz der geplanten Einsparungen werden der Studie zufolge langfristig neue Kommunikationstechnologien an Stellenwert gewinnen. "Der Schwerpunkt der IT-Investitionen wird 2005 mit gut 60 Prozent in die Infrastruktur der Firmen fließen", erläuterte der Experte die Studienergebnisse. Lediglich 40 Prozent seien für Anwendungen vorgesehen. 39 Prozent der IT-Entscheider gingen daher davon aus, dass im Unternehmen bereits in drei Jahren über Internet-Datennetze (Voice over IP) telefoniert werde. Auch Wireless LAN (schneller drahtloser Netzzugang) und die Mobilfunktechnik UMTS sollen stärker genutzt werden. (apa)
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