Der Mega-Deal steht: US-Kommission ge-nehmigt den Verkauf von IBMs PC-Sparte!
- Übernahme durch Lenovo soll im 2. Quartal erfolgen
- Chinesen zahlen 1,25 Milliarden Dollar für IBM-Sparte
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Die Kommission für Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS) hat den Weg für den Verkauf der PC-Sparte des US-Konzerns IBM an die chinesische Lenovo-Gruppe freigemacht. Wie IBM mitteilte, stehen der Übernahme nach Einschätzung des Regierungsgremiums keine Bedenken der nationalen Sicherheit entgegen. Damit sei der Weg bereitet, den Verkaufs "wie geplant im zweiten Quartal 2005" zu vollziehen, erklärte IBM. Chinas Branchenprimus steigt damit zur weltweiten Nummer drei auf dem PC-Markt auf, während sich IBM künftig auf Server und Unternehmenslösungen konzentrieren will.
Lenovo und IBM hatten den Verkauf im Dezember angekündigt. Dabei zahlen die Chinesen für das PC-Geschäft der Amerikaner 1,25 Mrd. Dollar (937 Mio. Euro). Davon zahlt Lenovo knapp die Hälfte in Aktien, so dass IBM einen 18,9-prozentigen Anteil an dem an der Hongkonger Börse notierten Unternehmen erhält. Hinzu kommen Schulden in Höhe von 500 Mio. Dollar, die Lenovo übernimmt.
Lenovo darf der Übereinkunft zufolge fünf Jahre lang den Markennamen IBM nutzen und erhält auch die Rechte an der "ThinkPad"- und "ThinkCenter"-Serie, die Laptops und Tischrechner schmückt. Der Umsatz der Chinesen soll auf jährlich über zehn Mrd. Dollar steigen. Das neue Unternehmen soll etwa 19.000 Mitarbeiter zählen und seinen Sitz in New York haben. Produziert wird in Peking und in Raleigh in North Carolina. Rund 4.000 der derzeit weltweit 10.000 IBM-Beschäftigten sind bereits heute in China tätig. (apa)
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