Freitag, 11. März 2005

Die eBay-Abzocker: Die neuen Tricks der eBay-Betrüger werden immer dreister

  • E-MEDIA: So bringen Sie die Abzocker um Ihr Geld!
  • Wirksame Maßnahmen dagegen gibt es bis jetzt kaum

Den Schnäppchen-PC für 250 Euro oder die Digitalkamera fast geschenkt - das gibt es durchaus noch. Aber immer häufiger stecken hinter den vermeintlichen Internet-Sonderangeboten auch professionelle krumme Geschäftemacher. Ein Problem, das vor allem Usern des Onlineauktionshauses eBay zu schaffen macht. 2004 wurden hier weltweit Waren im Wert von 26,2 Milliarden Euro verkauft. Oder eben auch nicht. Die häufigsten - alten und neuen - Tricks der eBay-Betrüger:

  • Der Verpackungs-Trick: Zuschlag bekommen, Paket erhalten - aber nix drin. Der Trick: In der seitenlangen Beschreibung war ein versteckter Hinweis, dass nur die Verpackung zum Verkauf steht.

  • Der Vorkasse-Trick: Viele Verkäufer bestehen auf Vorkasse. Gefährlich: Das Geld ist weg - und bei Produktmängeln oft schwer wiederzubekommen.

  • Der Versandkosten-Trick: So wird aus einem Superdeal ein Megareinfall: Der ersteigerte PC wäre zwar billig, aber der Verkäufer fordert plötzlich 200 Euro Versandkosten.

  • Der Nicht-liefern-Trick: Horror jedes Onlinebieters. Die Ware ist bezahlt, kommt aber nie an. Und der Verkäufer ist plötzlich nicht mehr erreichbar - obwohl man zuvor mit ihm etliche Mails gewechselt, vielleicht sogar telefoniert hat ...

  • Neu: Der Fake-Mail-Trick: Betrüger, die ersteigerte und bezahlte Ware nicht liefern wollen, lassen sich immer gefinkeltere Tricks einfallen. Die neueste Masche: Die Gauner treiben sich als versteckte Beobachter auf der Auktionsplattform herum und mailen nach Abschluss einer Versteigerung gezielt den "Verlierer" an - also jenen Mitbieter, dem die begehrte Ware vor der Nase weggesteigert wurde. Der kriegt dann eine täuschend nach echter eBay-Post aussehende Mail mit einer "zweiten Chance" auf den Zuschlag.

    Meldesystem für Betrug-Mails
    Wirksame Maßnahmen gegen solche Abzocke gibt es kaum. Eine Beschwerde bei eBay bringt vordergründig wenig - schließlich stellt das Unternehmen "nur" die Plattform zur Verfügung und tritt nicht selbst als Händler auf. Allerdings will eBay auch nicht tatenlos zusehen; das Auktionshaus wird zunehmend aktiv im Kampf gegen Betrüger - vor allem gegen so genannte "Phisher", die über gefälschte Mails und Links Kontoinformationen von Usern ausspionieren.

    Die ganze Story lesen Sie in E-MEDIA 6/2005!

    11.3.2005 15:01