Chance auf bessere Ausgangsposition vergeben: Austria gegen Saragossa nur 1:1!
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Der Traum der Wiener Austria von einer guten Ausgangsposition für das Rückspiel im Fußball-UEFA-Cup-Achtelfinale gegen Real Saragossa ist nicht in Erfüllung gegangen. Der österreichische Vize-Meister musste sich am Donnerstag vor rund 21.000 Zuschauern im Wiener Happel-Stadion mit einem 1:1 (1:0) zufrieden geben und reist damit als Außenseiter zur entscheidenden Partie am kommenden Donnerstag in Spanien.
Rushfeldt hatte die zunächst überlegenen Veilchen in der 32. Minute in Führung gebracht, Savio gelang in der 74. Minute der Ausgleich für die nach einer Stunde stärker werdenden Gäste.
Dabei hatte es lange Zeit danach ausgesehen, als könnte die Austria so wie schon in der Gruppenphase im vergangenen November einen 1:0-Sieg gegen die Aragonier landen. Zwar tat sich auf dem pickelharten Boden, auf dem Kombinationsfußball praktisch unmöglich war, mit Ausnahme eines 20-Meter-Schusses von Soriano, der von Didulica gebändigt wurde, zunächst überhaupt nichts.
Nach rund 20 Minuten aber wachten die Favoritner auf und produzierten in ihrer besten Phase Chancen im Minutentakt: Vastic wurde bei einem Schuss im Strafraum behindert (23.), Rushfeldt schoss nach schönem Blanchard-Pass daneben (24.), ein leicht abgefälschter Sionko-Schuss kullerte knapp am Tor vorbei und beim darauf folgenden Eckball wurde Papac selbst von seiner guten Kopfball-Möglichkeit überrascht.
In der 32. Minute schließlich fiel das verdiente 1:0, als Milito ausrutschte und so den Weg frei machte für Rushfeldt, der vom Strafraumeck mit einem sehenswerten Bogenschuss über Goalie Luis Garcia einnetzte. Unmittelbar danach gab es eine Schrecksekunde für die Kronsteiner-Elf, denn Galletti tauchte plötzlich allein im Sechzehner der Favoritner auf, sein Schuss ging aber nur ans Außennetz.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb die Austria vorerst die tonangebende Mannschaft, allerdings verabsäumten es Rushfeldt (51.) und vor allem Vachousek (der Tscheche schoss in der 52. Minute nach Vastic-Flanke völlig frei volley über die Querlatte) sowie Sionko (scheiterte in der 57. Minute allein an Garcia), ein optimales Resultat für das Rückspiel herauszuschießen.
Dies sollte sich rächen, denn die Spanier wurden nach rund einer Stunde immer stärker. Generelos Kopfball wurde in der 65. Minute noch von Didulica pariert, ehe neun Minuten später der Keulenschlag folgte: Soriano spielte einen Idealpass auf Savio, der Dospel mühelos überlief und aus relativ spitzem Winkel via Innenstange für das 1:1 sorgte.
In der Schlussphase versuchte es die Austria nur noch mit zumeist untauglichen Mitteln, beste Chance war ein Kopfball des eingewechselten Dosunmu in der 93. Minute ans Außennetz.
Abschreiben müssen die Favoritner das Viertelfinale aber noch nicht, immerhin gelang ihnen schon in der Runde der letzten 32 ein 2:1-Auswärtssieg gegen Athletic Bilbao. Beim Versuch, diese Sensation zu wiederholen, müssen die Austrianer aber auf Vachousek verzichten. Der Tscheche sah die einzige Gelbe Karte des Spiels und ist damit in Spanien gesperrt.
(apa/red)
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