Nicht gut genug für Deutsche: "Ohrfeige" für Rapid-Kapitän Hofmann durch DFB-Team
- Nicht im 33 Mann-Aufgebot für die Leistungs-Tests
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Österreichs "Fußballer des Jahres" ist für Deutschland nicht gut genug. Rapid-Kapitän Steffen Hofmann, der maßgeblich am Erfolgslauf des grün-weißen Winterkönigs in der abgelaufenen Herbst-Saison mitgewirkt hatte, ist für die Verantwortlichen des Vize-Weltmeisters derzeit kein Thema. Im 33 Mann-Aufgebot für Leistungs-Tests am 22. und 23. März in Frankfurt am Main fehlt der Name des 24-Jährigen, obwohl Oldboys wie Markus Babbel (32) dabei sind und gar ein Comeback von Mehmet Scholl (34) überlegt wird.
"Ich mache mir darüber schon Gedanken", meinte Jung-Vater Hofmann am Montag gegenüber der APA. "Es gibt derzeit keinen Kontakt mit dem DFB. Man hat mir zuletzt vor Weihnachten gesagt, dass ich irgendwann dabei bin. Aber wenn ich nicht einmal im 33 Mann-Kader bin, dann ist es schon eine schwierige Situation", gestand der gebürtige Franke, der mit einer Wienerin verheiratet ist.
Sein Wunsch für das Österreichische Nationalteam zu spielen, stößt aber auch im ÖFB auf nahezu taube Ohren. Weder mit Teamchef Hans Krankl, noch mit Verbandspräsident Friedrich Stickler oder Generalsekretär Alfred "Gigi" Ludwig ist derzeit eine Gesprächsrunde vereinbart. Für den rot-weiß-roten Fußball ist der beste Techniker des Landes offenbar im Moment keine Überlegung wert.(apa/red)
