Ski alpin: Deutsche Regina Häusl beendet nach Kreuzbandriss ihre aktive Karriere
- Sieg im Abfahrts-Weltcup 2000 als Höhe- und Tiefpunkt
Regina Häusl wird nach ihrem zweiten Kreuzbandriss, den sie sich im Februar beim Riesenslalom in Lenggries zugezogen hatte, ihre alpine Ski-Karriere nicht fortsetzen. "Ich wäre zwar gerne noch einmal bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 gestartet, aber die Verletzungspause wäre einfach zu lange gewesen, um bis dahin wieder in Form zu kommen", sagte die 31-jährige Deutsche, die die ihren Entschluss am Donnerstag beim alpinen Weltcup-Finale in Lenzerheide (Schweiz) bekannt gab.
Der Gewinn der kleinen Kristallkugel im Abfahrts-Weltcup 2000 war der größte Erfolg in ihrer über 13-jährigen Laufbahn im alpinen Weltcup. Der Triumph in Bormio war zugleich der bitterste Moment, da sich Häusl bei einem Sturz im Zielraum einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog. Nach dieser Verletzung kam die zweifache Junioren-Weltmeisterin von 1992 nie wieder recht in Schwung. Insgesamt dreizehnmal stand die Polizei-Hauptmeisterin im Weltcup auf dem Podest. Im Jänner 1993 feierte die damals 19-Jährige in Cortina d'Ampezzo als jüngste deutsche Abfahrtssiegerin ihren einzigen Weltcuperfolg. (apa)
