Samstag, 12. März 2005

"profil": Wiener FP-Chef Strache ist vehement gegen Ausschluss von Mölzer!

  • Kritik an Haiders Kurs und Neugründungsplänen
  • PLUS: FPÖ stürzt in Umfrage auf sieben Prozent ab!

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" zeigt Wiens FP-Chef Heinz-Christian Strache kein Verständnis für die Androhung von Parteichefin Ursula Haubner, EU-Abgeordneten Andreas Mölzer gegebenenfalls aus der Partei auszuschließen. "Ich halte nichts davon", so Strache. Kritik müsse eine selbstbewußte Gemeinschaft verkraften können. Die Partei brauche "Kritiker, Querdenker und Vordenker".

Strache selbst will am vorverlegten Bundesparteitag nicht für den Parteivorsitz kandidieren. Er wolle aber ein eigenes Partei-Programm erarbeiten: "Weil es kein Monopol darauf geben kann, welche Personen sich ausschließlich über die Zukunft der FPÖ Gedanken machen können." Mit diesem Programm will Strache noch vor dem Parteitag an Ursula Haubner herantreten. Der Wiener FP-Chef im "profil"-Interview: "Ich bin guter Dinge, dass man eine Einigung will - auch wenn leider Gottes manche von Trennung und Spaltung reden." Er, Strache, stehe hingegen für Versöhnung: "Der HC Strache ist der ruhende Pol, der Fels in der Brandung, wenn es auf Bundesebene einmal nicht so läuft."

Von einer Neugründung der FPÖ, wie sie Jörg Haider vorschwebt, hält Strache nichts: "Die FPÖ hat bisher ohnehin maßgeblich Politik nach Haider Vorstellungen gemacht." Man sollte also lieber darüber nachdenken, wie man diesen Weg, der bei den Wählern offenbar kaum Akzeptanz gefunden habe, optimieren könne. "Das wird allein mit dem Namen FPÖ-neu nicht funktionieren", so Strache.

Die ganze Story lesen Sie im neuen "profil"!

12.3.2005 09:01