Sollte es zu einer Spaltung kommen: FPÖ-Abgeordnete uneinig über eigene Zukunft
- Walch tritt sicher über, die meisten überlegen noch
- Haupt weiß noch nicht, ob er zu neuer Partei übertritt
Völlig unterschiedliche fallen die Bewertungen der vier FPÖ-Abgeordneten Helene Partik-Pable, Mares Rossmann, Herbert Haupt und Max Walch über die von Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) geforderte Neugründung der Partei aus. Partik-Pable sagte, sie "hoffe immer noch, dass es zu keiner Neugründung kommt. Ich glaube, das ist noch nicht ausgegoren. Eine Neugründung wäre ja automatisch mit einer Spaltung verbinden".
Ob sie zu einer FPÖ-Neu übertreten würde, sei eine "wirklich sehr schwierige Frage". Haupt erklärte ebenfalls auf Anfrage der APA, er habe sich die Frage eines Übertritts "noch nicht überlegt", wogegen Walch betonte: "Ich trete über, das ist klar". Mit "kein Kommentar" antwortete kurz und bündig Rossmann.
Die meisten überlegen noch
Dieter Böhmdorfer und Reinhard Eugen Bösch überlegen noch, der Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn wollte keine Stellungnahme abgeben. Noch nicht endgültig entschieden hat sich auch Klaus Wittauer. Im Gespräch mit der APA ließ er aber keine Zweifel, dass er hinter der Regierungsmannschaft steht.
Wehrsprecher Reinhard Eugen Bösch ließ sich nur so viel entlocken: "Ich gehöre einer Partei an. Die heißt FPÖ. Das genügt mir vorerst." Die Frage, ob das bedeute, dass er nichts von einer Neugründung halte, wollte er aber nicht direkt beantworten. "Wir werden das Ganze in aller Ruhe im Klub beraten und dann eine Entscheidung treffen."
(apa)
