Mittelstarkes Erdbeben erschütterte die Türkei: Mindestens sieben Verletzte!
- Häuser beschädigt, viele Menschen gerieten in Panik
Ein mittelstarkes Erdbeben hat Samstag Früh den Südosten der Türkei erschüttert. Nach Angaben der Behörden wurden mindestens sieben Menschen verletzt, in mindestens vier Dörfern wurden Häuser beschädigt. Vielerorts brach Panik aus.
Der Erdstoß erreichte einen vorläufigen Wert von 5,7 auf der Moment-Magnitude, wie das Kandilli-Observatorium in Istanbul mitteilte. Das Zentrum lag im Bereich der Stadt Karliova in der ländlichen Provinz Bingöl, war aber auch in mehreren Nachprovinzen noch zu spüren.
Der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge löste das Beben ferner mindestens einen Erdrutsch aus. Dadurch war die Hauptverbindungsstraße zwischen den Städten Erzurum und Cat blockiert.
In der Türkei kommt es häufig zu Erderschütterungen. In der betroffenen Provinz Bingöl kamen 2003 bei einem Beben der Stärke 6,4 insgesamt 177 Menschen ums Leben. Bei zwei schweren Erdbeben im Jahre 1999 starben rund 18.000 Menschen.
(apa)
